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  • Gegen Corona: Abspecken!

    Übergewicht vervielfacht das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, einen schweren Verlauf durchzumachen, daran zu sterben. Warum halten Regierende ihre Bevölkerung nicht zu gesünderer Ernährung und mehr Bewegung an, um sie gegen epidemische Infektionskrankheiten zu wappnen – statt ihr einzureden, ungeimpft sei sie SARS-CoV-2 „schutzlos ausgeliefert“? Nicht einmal der doofste Coronaleugner, der verschwörungstheoretischste Schwurbler wird bestreiten wollen, dass Shutdowns und Ausgangssperren, Home Office und Home Schooling äußerst effektiv sind. Ob sie den Pandemieverlauf nennenswert mildern, ist zwar fraglich. Doch zweifellos ruinieren sie zuverlässig eben jene Volksgesundheit, die Seuchenschützer zu behüten vorgeben. Mit Zahlen belegen kann dies die Technische Universität München, seit ihr Else-Kröner-Fresenius-Zentrum für Ernährungsmedizin (EKFZ) im April 2021 rund tausend zufällig ausgewählte Erwachsene zwischen 18 und 70 Jahren online befragte. (1) Dabei ergab sich: Rund 40 % der Studienteilnehmer haben seit Beginn der Pandemie zugenommen – im Durchschnitt 5,6 Kilo. Am häufigsten, zu 53 %, klagten darüber Mitmenschen, die schon zuvor mit ihren Pfunden gekämpft hatten. Adipöse, mit einem Body-Mass-Index (BMI) über 30, legten im Schnitt sogar 7,2 Kilo zu. (2) Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Zwar geben 60 % der Befragten an, seit Frühjahr 2020, als das Panikvirus Westeuropa erreichte und sich demokratisch gewählte Regierende in hygienediktatorische Abschließer und Wegsperrer verwandelten, habe sich ihr Ernährungsverhalten nicht wesentlich verändert. Sie aßen einfach mehr und öfters - weil sie „mehr Zeit zum Essen“ hatten (33 %) und „aus Langeweile“ (28 %). Besonders gerne griffen sie dabei zu Süßigkeiten, Fast Food und überzuckerten Softdrinks. Am ausgeprägtesten zeigte sich dieses Verhalten bei jenen, die sich durch die Coronakrise besonders stark psychisch belastet fühlten. Zugleich räumten 52 % der Befragten ein, sich seit Pandemiebeginn weniger zu bewegen als zuvor. Als häufigsten Grund gaben sie an, im Alltag habe es an Möglichkeiten zu körperlicher Ertüchtigung gefehlt (54 %). Auch seien die Räumlichkeiten für Einzel- und Gruppensport – von Turnhallen bis Fitnessstudios – geschlossen gewesen (53 %). Seuchenschützer setzten einen Teufelskreis in Gang Dass die Nation weiter verfettete, trug letztlich dazu bei, den Notstand aufrechtzuerhalten, zu verlängern, zu verschärfen. Denn Fettleibigkeit gilt als Treiber der Covid-19-Pandemie: Mit dem BMI steigt das Risiko, dass eine Virenübertragung eine Infektion auslöst, für einen schweren Krankheitsverlauf sorgt, gar zum Tode führt. „So entsteht ein Teufelskreis aus dem Zusammenspiel von Corona und Adipositas“, erklärt der Leiter der Münchner Studie, der Ernährungsmediziner Prof. Hans Hauner. „Der Kollateralschaden durch die Fokussierung auf Corona ist daher im Bereich der vielen lebensstilbedingten Krankheiten enorm.“ (3) Adipositas als Pandemietreiber: Diesen fatalen Zusammenhang belegen mittlerweile mehrere Studien. Unter US-Amerikanern, die wegen besonders schwerer Covid-Verläufe ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, war Fettleibigkeit die zweithäufigste Vorerkrankung (48,3 %), gleich hinter Bluthochdruck (49,7 %) – seinerseits zumeist eine Folge von Ernährungssünden – und noch vor chronischen Lungenkrankheiten (34,6 %). Nach einer Metaanalyse von 75 Studien, welche Mediziner der Universität von North Carolina in Chapel Hill vorlegten, wird für Covid-Erkrankte, wenn sie adipös sind, eine Hospitalisierung um den Faktor 2,13 wahrscheinlicher, die Aufnahme in die Intensivstation um den Faktor 1,74. Zudem tragen adipöse Menschen ein erheblich erhöhtes Covid-Todesrisiko – je nach Ausprägung der Fettleibigkeit um das 3,7- bis Zwölffache. Fettleibigkeit erhöht das Covid-Sterberisiko Auf den ersten Blick wird uns dieser Zusammenhang klar, sobald wir zwei Aufstellungen nebeneinanderlegen: die Länderliste nach Adipositasrate (4) und eine Übersicht über die weltweiten Übersterblichkeitsraten. In vielen Ländern geht weitverbreitete Fettleibigkeit mit hohen Covid-Todeszahlen einher. Dazu zählen die Vereinigten Staaten (36%); der größte Teil Europas, insbesondere Großbritannien (28%) und viele Staaten Osteuropas, z.B. das Baltikum, Polen, Ungarn, Tschechien, Bulgarien mit 23% bis 26%; Russland (23 %) und Kasachstan (21 %); der überwiegende Teil Lateinamerikas, einschließlich Mexiko und Peru, mit 20 bis 30 %; Südafrika (28%), sowie die Türkei, Irak und Iran (26% zu 32%). Andererseits zeichnen sich viele Länder mit geringer Covid-Sterblichkeit zugleich durch eine niedrige Adipositasrate aus. Dies gilt insbesondere für Vietnam, Bangladesch, Kambodscha, Japan, Südkorea und Laos (alle unter 5 %), Singapur, die Philippinen und Indonesien (5 % bis 7 %) und Thailand (10 %), wie auch für weite Teile Schwarzafrikas (5 bis 10 %). Bloß scheinbar nicht ins Bild passen Australien und Neuseeland: Obwohl dort fast jeder dritte Einwohner fettleibig ist, liegen die Covid-Todeszahlen niedrig. Der Grund liegt auf der Hand: Die Insellage begünstigt besonders strenge Grenzkontrollen; Einreisen von potentiellen Spreadern ließen sich leicht unterbinden. Auf den Punkt bringt es der amerikanische Endokrinologe Dr. Robert Lustig, emeritierter Professor an der University of California in San Francisco: „SARS-CoV-2 unterscheidet nicht, wen es infiziert. Aber es unterscheidet, wen es tötet.“ Nicht erst Adipositas, schon Übergewicht ist riskant Bereits ein paar Kilos zuviel machen für Covid-19 und andere Virusinfektionen erheblich anfälliger. Einem umfassenden Bericht der World Obesity Federation zufolge, der im März 2021 im British Medical Journal erschien, verzehnfacht sich die Covid-Sterblichkeitsrate in Ländern, in denen mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung übergewichtig ist, mit einem BMI über 25. Die Studie analysierte Mortalitätsdaten der Johns Hopkins University und Daten des Global Health Observatory der WHO zum Thema Adipositas. Von den 2,5 registrierten Millionen Covid-19-Todesfällen bis Ende Februar 2021 fielen 2,2 Millionen auf Länder, in denen mehr als die Hälfte der Bevölkerung als übergewichtig gilt. In Daten aus über 160 Ländern korrelierten Covid-19-Sterblichkeit und der Anteil übergewichtiger Erwachsener linear miteinander. Die Wissenschaftler fanden „kein einziges Beispiel für ein Land, in dem weniger als 40 % der Bevölkerung übergewichtig sind und das gleichzeitig hohe Sterberaten (über 10 pro 100.000) aufwies. Ebenso hatte kein Land mit einer Sterberate von über 100 pro 100 000 weniger als 50% der Bevölkerung Übergewicht.“ Vietnam zum Beispiel glänzt mit der niedrigsten Covid-19-Todesrate weltweit (0,04 pro 100.000); zugleich ist die dortige Übergewichtigenrate mit 18,3% die zweitniedrigste. Großbritannien hat die dritthöchste Sterberate weltweit (184 Todesfälle pro 100.000) und die vierthöchste Prävalenz von Übergewicht mit 63,7 %. Die Vereinigten Staaten haben mit 152,49 Todesfällen pro 100.000 die nächsthöchste Sterberate und einen Bevölkerungsanteil von 67,9 % Übergewichtigen. Im Juli 2020 berichtete die britische Gesundheitsbehörde Public Health von zwei systematischen Übersichtsarbeiten, die zeigten: Im Vergleich zu Covid-Patienten mit gesundem Gewicht waren Betroffene mit einem BMI über 25 kg/m2 - 2,03-mal häufiger in einem kritischen Krankheitsstadium - wurden 6,98-mal künstlich beatmet - hatten eine 3,68-mal höhere Sterbewahrscheinlichkeit. Eine weitere im Mai 2020 veröffentlichte Studie ergab: Fettleibigkeit verdoppelt das Risiko einer Krankenhauseinweisung wegen Covid-19. Nach Angaben der Autoren "deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass eine Änderung des Lebensstils dazu beitragen kann, das Risiko von Covid-19 zu reduzieren“. Bereits während der MERS- und H1N1-Influenza-Epidemien hatte sich gezeigt, dass übergewichtige Bevölkerungsgruppen generell anfälliger für Atemwegserkrankungen sind. Die World Obesity Foundation appelliert deshalb an Regierungen, in die Adipositas-Prävention zu investieren, um auf zukünftige Pandemien besser vorbereitet zu sein. In einem Leitartikel für das British Medical Journal prangerten Wissenschaftler der Queen Mary University in London die fatale Rolle der Lebensmittelindustrie an: Sie trage entscheidend dazu bei, die Fettleibigkeitsrate zu erhöhen und letztlich weitere Covid-19-Todesfälle herbeizuführen. Den Autoren zufolge "ist jetzt klar, dass die Lebensmittelindustrie nicht nur für die Adipositas-Pandemie, sondern auch für die Schwere der Covid-19-Krankheit und ihre verheerenden Folgen mitverantwortlich ist". Höhere Viruslast, mehr abgesonderte Aerosole Darüber hinaus belegen Studien, dass Fettleibige eine höhere Viruslast aufweisen, und dies über einen längeren Zeitraum. Der Grund dafür könnte eine höhere Konzentration von ACE2-Zellrezeptoren im Fettgewebe sein, an welche SARS-CoV-2-Viren mit ihren Spikes andocken. Auch nehmen ausgeatmete Aerosole mit dem Body-Mass-Index (BMI) zu. Dass Fettleibige für schwere Krankheitsverläufe anfälliger sind, beruht nicht nur auf Vorerkrankungen, sondern hat auch biomechanische Gründe. Übergroße Fettwülste schieben das Zwerchfell nach oben und drücken es gegen die Lungen, was deren Ausdehnung behindert und den Atemluftstrom reduziert. Infolgedessen kollabieren die Bronchien in den unteren Lungenlappen, wo mehr Blut zur Sauerstoffanreicherung eintrifft als in den oberen Lappen. „Wenn man schon mit diesem Nachteil ankommt, verschlechtert sich die Situation rasch“, konstatiert die Lungenfachärztin Anne Dixon von der University of Vermont. Zudem ist die innere Auskleidung der Blutgefäße, das Endothel, bei stark Übergewichtigen krankhaft verändert, wodurch sich die Gefahr für Blutgerinnsel erhöht. „Normalerweise vermitteln die Endothelzellen dem Blut: ,Gerinne nicht!“, erklärt die Hämatologin Beverley Hunt von den Guy’s and St. Thomas’ Hospitals in London. „Wir glauben aber, dass das Virus dieses Signal verändert, denn es greift die Endothelzellen an, die mit einer Aktivierung des Gerinnungssystems reagieren.“ Das Blut verklebe derart, „wie ich es noch nie in meiner Laufbahn gesehen habe“. Die Gerinnsel können die Blutgefäße in der Lunge blockieren. Überdies ist das Immunsystem der Adipösen geschwächt, weil Fettzellen Immunorgane wie die Milz, das Knochenmark und die Thymusdrüse besiedeln. „Wir verlieren Immungewebe im Austausch gegen Fettgewebe“, stellt die Ernährungswissenschaftlerin Catherine Andersen von der Fairfield University im US-Bundesstaat Connecticut fest. „Dadurch schützt das Immunsystem den Körper weniger effektiv vor eindringenden Mikroben.“ Nicht nur bilden sich bei Dicken weniger Immunzellen - sie funktionieren auch schlechter. Das fand die Immunologin Melinda Beck von der University of North Carolina in Chapel Hill in Studien mit schwergewichtigen Mäusen. So erzeugten sogenannte T-Zellen in den Nagern weniger Moleküle, die helfen, Virus-infizierte Körperzellen zu zerstören; zudem wuchs ein Teil der T-Zellen nicht zu voller Größe heran. (5) Lockdown-Ritter von der traurigen Gestalt Vor diesem Hintergrund stehen Äußerungen und Erscheinungsbild so manches staatlichen Seuchenschützers in absurdem Missverhältnis. Welcher Anblick könnte lächerlicher sein als der eines eher breit- als hochformatigen Regierungsmitglieds, das keine Kamera auslässt, um oben einen undichten Gesichtslappen zu präsentieren, gelegentlich bloß auf der Nase – und einen halben Meter weiter unten eine der stattlichsten Wampen der Republik? Wann findet sich endlich jemand, der diesem Corona-Ritter von der traurigen Gestalt klarmacht: Das Bauchfett, das er mit sich herumschleppt, beschert ihm ein mindestens zehnfach höheres Erkrankungs- und Mortalitätsrisiko, als ihm sein lächerliches Hygienetextil erspart. Für Zeitgenossen wie ihn hatte zumindest die Stadtverwaltung von Huntington im US-Bundesstaat New York eine prima Idee. Im Herbst 2020 forderte sie ihre 200.000 Einwohner auf, "eine Diät zu machen, weil sich die Wahrscheinlichkeit verdoppelt, dass Covid-19 bei Ihnen übel ausgeht, falls Sie übergewichtig sind.“ Auf eine nicht minder glänzende Idee kamen ab August 2020 in Mexiko mehr als ein Dutzend Bundesstaaten: Sie beschlossen, die Pandemie zu bekämpfen, indem sie den Verkauf von Junk Food verboten – zwar nur an Minderjährige, aber immerhin. (6) Keine Krise ohne Gewinner Für den mexikanischen Ansatz eher nicht erwärmen dürfte sich die Gates Foundation. Die Milliarden, mit denen sie die WHO, große Medienhäuser und das Fact-Checking-Netzwerk erfreut, erwirtschaftet es schließlich nicht nur mit riesigen Aktienpaketen, die es von Impfstoffherstellern und sonstigen Pharmariesen wie Pfizer, GlaxoSmithKline, Sanofi, Gilead, Roche und Novartis hält - sondern auch mit stattlichen Anteilen an einigen der größten Lebensmittelkonzerne wie Nestlé, Coca Cola, PepsiCo, Unilever, Kraft-Heinz, Mondelez und Tyson Foods, die an industriell hochverarbeitetem Fertigfutter, Salz- und Süßzeug verdienen. (7) Aktien von McDonald´s hat Gates ebenfalls im Portfolio, 2014 im Wert von 1,4 Milliarden Dollar. Auch billionenschwere Vermögensverwalter wie BlackRock und Vanguard, die bei den größten börsennotierten Unternehmen maßgeblich mitmischen, werden die Regierungen, die sie beraten, eher nicht zu einer grünen Revolution pro Bio-Vollwerternährung und einer Fitness-Offensive drängen. Dann macht man doch lieber die gesamte Menschheit mal eben zu Versuchskaninchen von experimentellen Vakzinen. Sie versprechen astronomische Gewinne. Wie jede schwere Krise, so bringt auch diese Pandemie strahlende Profiteure hervor. Über 99 Prozent der Weltbevölkerung zählen allerdings nicht dazu. Harald Wiesendanger Anmerkungen (1) https://www.ekfz.tum.de/fileadmin/PDF/Pressemitteilung_Ernaehrung_und_Bewegung_in_Zeiten_von_Corona_final_020621.pdf; https://www.ekfz.tum.de/fileadmin/PDF/PPT__EKFZ_und_Forsa_2_Final.pdf; https://www.youtube.com/watch?v=_d5_zrrhq2E (2) Der Body-Mass-Index (kurz BMI) errechnet sich aus der Körpermasse m (in Kilogramm), geteilt durch das Quadrat der Körpergröße l (in Meter). Dieser Wert wird mit geschlechts- und altersabhängigen Standardwerten verglichen. (3) Zit. nach https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/covid-19-corona-befeuert-eine-andere-pandemie_id_13381832.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_GESUNDHEIT (4) laufend aktualisiert bei Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_obesity_rate (5) Nach https://www.xing-news.com/reader/news/articles/3500318?cce=em5e0cbb4d.%3AYmjctu7_Egf29X1p6KTGAB&link_position=digest&newsletter_id=66956&toolbar=true&xng_share_origin=email (6) https://www.npr.org/2020/09/14/912029399/we-had-to-take-action-states-in-mexico-move-to-ban-junk-food-sales-to-minors?utm_medium=RSS&utm_campaign=health; https://www.gob.mx/conadesuca/prensa/lopez-gatell-llamo-veneno-embotellado-a-los-refrescos-industria-pide-no-estigmatizar; https://www.usatoday.com/story/news/world/2020/08/23/coca-cola-bottled-poison-mexico-finds-covid-19-villain-soda/5607741002/ (7) https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film/seite-2; https://www.deutschlandfunkkultur.de/unabhaengigkeit-der-weltgesundheitsorganisation-das-dilemma.976.de.html?dram:article_id=423076

  • Was bringt es, dankbar zu sein?

    Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu Glück und innerem Frieden. Diese uralte buddhistische Weisheit bestätigen inzwischen westliche Psychologen. Lässt sich „die größte aller Tugenden“, wie Cicero sie nannte, trainieren? Je mehr davon, desto besser – beispielsweise in der Coronakrise? Dankbar sein: In gewissem Sinne gelingt dies den meisten von uns täglich. Wir denken und sagen „Danke“, wenn uns jemand die Tür aufhält. Uns seinen Sitzplatz im Bus anbietet. Für uns die Münze aufhebt, die wir an der Kasse fallen ließen. Uns ein Kompliment macht. Uns etwas schenkt. Dankbar zu sein, bedeutet in solchen Fällen: aus aktuellem Anlass Wertschätzung empfinden und kundtun – dafür, dass jemand uns etwas Gutes getan hat. Der besonders Höfliche bedankt sich grundsätzlich für jede nette Geste, jede noch so kleine Gefälligkeit. In der Philosophie des Buddhismus bedeutet Dankbarkeit allerdings weitaus mehr. Sie meint eine positive Grundhaltung, die dauerhaft das Leben als Ganzes prägt: unsere Einstellung zur Welt, zu unserem eigenen Dasein. Was auch immer wir erleben, erinnern, uns vorstellen, wird dadurch heller und wärmer. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines übernatürlichen Jemand, der uns gnädig beschenkt. Religiöse Menschen danken Gott, Atheisten niemandem, zumindest keiner höheren Macht. Auch ein Ungläubiger kann von Dankbarkeit erfüllt sein, tief und anhaltend. Dafür, was er hat. Dafür, was er ist. Für all das, was ihm gelungen ist. Für alles, was ihn glücklich, sein Leben schöner macht, bereichert und erfüllt. Aber auch dafür, was ihm erspart geblieben ist. Manche studieren philosophische Literatur, in der Erwartung, darin seien Argumente zu finden, aus denen sich die Notwendigkeit, dankbar zu sein, als Conclusio zwingend ergibt. Sie vergeuden kostbare Lebenszeit. Nüchtern betrachtet, bietet uns die Welt ebensoviel Anlass, mit ihr zu hadern, uns enttäuscht von ihr abzuwenden und an ihr zu verzweifeln, als mit ihr im Reinen zu sein. Wen sie zum Zyniker, zum Griesgram, zum Schwarzseher macht, der findet überall, jederzeit mehr als genug allerbeste Gründe, es zu bleiben. Wenn sich Dankbarkeit aber nicht aus rationaler Überlegung ergibt: Woraus kann sie dann überhaupt erwachsen? Aus Pragmatismus. Wenn ebensoviel für wie gegen eine gewisse Einstellung spricht: Welchen Sinn macht es, die weniger befriedigende vorzuziehen? Wozu sollte ich diejenige wählen, die mich unglücklicher macht? Warum sollte ich die Augen verschließen vor allem Positivem, was mir widerfährt, und es geringschätzen? Was hätte ich davon, sofern ich kein Masochist bin? Es gibt keinen besseren Grund dafür, dankbar zu sein, als die Einsicht: Es tut mir schlicht und einfach gut. Es macht mich zufriedener. Es verhilft mir zu innerem Frieden. Ich fühle mich besser dadurch. Das erfordert nicht, sich etwas vorzumachen – sprichwörtlich die “rosarote Brille“ aufzusetzen. Der Dankbare, zumindest der weise, übersieht nicht alles Elend, alle Gewalt, alle Niedertracht, alles Unrecht. Es ist ihm nicht gleichgültig. Schon gar nicht findet er es gut. Er gewichtet es bloß anders, wenn er es wahrnimmt. Er lässt nicht zu, dass es in den Mittelpunkt seiner Aufmerksamkeit rückt, zuviel psychische Energie absorbiert und sein gesamtes Leben bedrückend überschattet. Leichter gesagt als getan, so scheint es. Wofür soll ich dankbar sein, wenn mein Lebensgefährte mich lange Zeit kaltblütig belügt und betrügt, um mich schließlich zu verlassen? Wenn meine Kinder, für die ich mich aufgeopfert habe, gleichgültig ihrer Wege gehen? Wenn mein Chef mir aus fadenscheinigen Gründen kündigt, statt zu würdigen, wie viel ich für sein Unternehmen geleistet habe? Nein, kein Argument ist gut genug, um zu erzwingen, dass man mit alledem ins Reine kommt. Mit derartigen Schicksalen hin können Betroffene zurecht bis ans Lebensende hadern, um dann vergrämt und verbittert den letzten Atemzug tun. Aber müssen, sollten sie es? Hätten sie nicht mehr davon, die Perspektive zu wechseln? Als der treulose Partner ging, machte er mich frei für einen neuen, der mir so etwas nicht antun wird. Ehe Kinder ihre Eltern links liegen lassen, haben sie deren Leben womöglich jahrzehntelang bereichert und erfüllt. Der Rausschmiss aus der Firma bietet die Gelegenheit, sich beruflich neu zu orientieren, anderen Interessen nachzugehen, ein brachliegendes Talent zu entfalten. Falls gewisse Prinzipien verhindern, das Geschehene so zu sehen – wie hilfreich, wie unentbehrlich sind sie dann? Was fernöstliche Weisheitslehren seit Jahrtausenden betonen, bestätigt inzwischen auch die wissenschaftliche Psychologie des Westens. Gesundheit, relativer Wohlstand, Freiheit; die Abwesenheit von Gefahr; die subjektive Gewissheit eines eigenen Lebenssinns; eine erfüllende Aufgabe; das Gefühl, geliebt zu werden; das Eingebundensein in tiefe, verlässliche soziale Beziehungen: All dies zählt zwar zu den wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass ein Mensch nachhaltig glücklich ist. Aber sie reichen nicht aus. Nicht minder kommt es auf einen weiteren Faktor an: Dankbarkeit. Dankbarkeit lässt sich trainieren Der Welt, dem Leben in einer dankbaren Grundhaltung zu begegnen, ist keineswegs ein Charakterzug, der uns in die Wiege gelegt sein muss. Diese Art von „sonnigem Gemüt“ kann man sich aktiv aneignen – durch regelmäßiges Training. In wissenschaftlichen Studien, in psychologischen Beratungsstellen, in psychotherapeutischen Praxen, in Selbsthilfegruppen haben sich dazu eine Reihe von Übungen bewährt. Als besonders hilfreich erwiesen sich (1): Die Visualisierungsübung. Denke an eine lebende Person, der du besonders dankbar bist. (2) Die Tagebuch-Übung. Notiere dir am Ende jedes Tages drei bis fünf Dinge, für die du heute dankbar warst. Die Brief-Übung. Schreibe täglich jemandem einen Dankesbrief. An wen? Wofür? Das bleibt dir überlassen, ebenso, ob du einen Brief überhaupt verschickst. Der Dankbarkeitsbesuch. Du überbringst den Brief dem Adressaten. Die Murmel-Übung. Stecke jeden Morgen eine Handvoll Murmeln in die rechte Tasche deiner Hose oder Jacke. Jedesmal, wenn du im Laufe des Tages etwas erlebst, was du als erfreulich, wertvoll, schön, erfüllend empfindest, greifst du nach einer Murmel und steckst sie in die linke Tasche. Abends, vor dem Einschlafen, leerst du sie, nimmst eine Murmel nach der anderen in die Hand - und rufst dir in Erinnerung, für welches „Dankeschön“ jede einzelne Murmel steht. Die Zahnputz-Übung. Immer wenn du vor dem Badspiegel die Zähne putzt, beantwortest du dir eine Frage wie: „Für welche fünf Dinge bin ich im Moment dankbar?“, „Was ist mir in den vergangenen Tagen Erfreuliches widerfahren, was ist mir gut gelungen?“ Schon nach wenigen Tagen wird sich eine Assoziation verfestigt haben: Wann immer du dich im Spiegel mit einer Zahnbürste im Mund siehst, werden sich die positiven Gedanken einstellen, die dir durch den Kopf gegangen waren. Darüber hinaus empfehle ich die Was-wäre-wenn-Übung. Vergegenwärtige dir täglich einen Menschen, den du in letzter Zeit für ein hartes Schicksal bedauert hast. Vielleicht bist du ihm kürzlich begegnet, hast über ihn gelesen oder erzählen gehört, oder du sahst einen Film, in dem er vorkam. Nun male dir aus, wie es wäre, in seiner Haut zu stecken – womöglich zu hungern, kein Dach über dem Kopf zu haben, wehrlos Gewalt zu erfahren, um sein nacktes Überleben zu kämpfen? Solche Vergleiche machen demütig und dankbar. Denn sie führen vor Augen, wie wenig selbstverständlich all das ist, was unser eigenes Dasein lebenswert macht. Beispielsweise der Besitz eines intakten Körpers. Einer wie der Australier Nick Vujicic ist ohne Arme und Beine zur Welt gekommen – trotzdem empfindet er sein Leben als sinnvoll. Dem Herrgott dankt er für die Chance, Seine Botschaft als Evangelist und Motivationsredner weiterzugeben. (3) Auf nichts haben wir einen natürlichen Besitzanspruch. Es trotzdem zu besitzen, ist niemals ein schlechter Grund, Danke zu sagen. In einer Vergleichsstudie, die sechs verschiedene Übungen testete, hatte der „Dankbarkeitsbesuch“ den stärksten Kurzzeiteffekt. Auf längere Sicht erwies sich die Tagebuch-Übung als am wirkungsvollsten: Noch Monate später fühlten sich Teilnehmer, die sie praktiziert hatten, deutlich glücklicher. Die größten Erfolge stellten sich sogar erst nach einem halben Jahr ein. (4) Für welche Übung auch immer du dich entscheidest: Praktiziere sie mindestens einen Monat lang. Die negativen Einstellungen und Sichtweisen, die Dankbarkeit erschweren, beruhen auf tiefverwurzelten, über einen langen Zeitraum verfestigten Glaubenssätzen. Von heute auf morgen verschwinden sie nicht. Lass dir Zeit, sie zu aufzulösen. Undankbarkeit: ein Erziehungsfehler Wem es schwerfällt, dankbar zu sein, der stammt in der Regel aus einem Elternhaus, das ihn nicht dazu erzog. Diesem Zusammenhang widmet die amerikanische Familientherapeutin Wendy Mogel ein Kapitel in ihrem vielbeachteten Buch The Blessings of a Skinned Knee: Using Jewish Teachings to Raise Self-Reliant Children (2001). Ihres Erachtens tragen drei pädagogische Kardinalsünden dazu bei. Zum einen versäumen es Eltern, durch ihr eigenes Verhalten ein überzeugendes Vorbild zu bieten. Zweitens unterlassen sie es, zu Hause eine Kultur des Sich-Bedankens einführen, die entsprechende Gewohnheiten einübt und die Aufmerksamkeit des Kindes auf die Güter und Vorzüge lenkt, die es alltäglich genießt. Auch dürfen Wünsche nicht ständig sofort in Erfüllung gehen. Um Dankbarkeit zu empfinden, müssen Kinder daran gewöhnt sein, Sehnsüchte auszuhalten. Dankbarkeit: eine transformative Kraft Mit einer dankbaren Lebenseinstellung fühlen sich die Dinge nicht bloß besser an – sie werden es auch. Das ist kein bloßes Glaubensbekenntnis, sondern empirisch gesichertes Faktum. Je dankbarer ein Mensch ist, desto besser fühlt er sich subjektiv. Um so ausgeglichener und glücklicher ist er, um so gehobener seine Laune und sein Selbstwertgefühl. Um so zufriedener blickt er auf sein Leben. Um so seltener ist er anhaltend niedergeschlagen und lustlos. (5) Darüber hinaus baut Dankbarkeit innere Anspannung ab. Und sie erhöht die psychische Widerstandskraft, die sogenannte „Resilienz“: die Fähigkeit, schwierige Situationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu bewältigen. Dabei setzen Dankbare seltener negative Bewältigungsstrategien ein: Das jeweilige Problem versuchen sie nicht zu vermeiden oder wegzudefinieren, suchen die Schuld weniger bei sich selbst, lassen sich davon seltener zu Alkohol- und Drogenkonsum verleiten. (6) Geradezu augenblicklich beginnen sich soziale Beziehungen zu verbessern. Denn der Dankbare wird von seinem Umfeld als ausgeglichener, offener, entspannter, positiver wahrgenommen, er erscheint ihm sympathischer. Entsprechend freundlicher, herzlicher begegnet es ihm. Auch geht der Dankbare bereitwilliger auf Andere zu, bittet sie mit größerer Wahrscheinlichkeit um Unterstützung. Er ist einfühlsamer und altruistischer, hilft eher, spendet großzügiger. (7) All dies sorgt wiederum für Erfahrungen, die Dankbarkeit begünden und fördern. Eine selbstverstärkende Dynamik setzt ein, nach dem Motto: Wer gibt, dem wird gegeben. Psychische Belastungen lassen nach. In zahlreichen Studien zeigte sich: Je mehr Dankbarkeit Patienten empfinden, desto weniger leiden sie an chronischer Erschöpfung und Müdigkeit. Schlafstörungen quälen Dankbare viel seltener – vermutlich, weil sie weniger negative, mehr positive Gedanken mit ins Bett nehmen. (8) Enttäuschungen, Niederlagen, traumatische Erlebnisse lassen sich leichter verarbeiten. Vor allem bei Depressionen erweist sich Dankbarkeit als eines der wirkungsvollsten nichtmedikamentösen Heilmittel. Denn sie kurbelt die Produktion von Dopamin und Serotonin an, den „Glückshormonen“, wie der Volksmund sie nennt. Dopamin wirkt antriebssteigernd, es stärkt Motivation. Serotonin ist ein natürlicher Stimmungsaufheller. Und dies ist längst nicht die einzige günstige Auswirkung auf der physischen Ebene. Dankbarkeit senkt messbar Entzündungswerte, stärkt das Immunsystem. Selbst bei gravierenden körperlichen Einschränkungen erweist sie sich als hervorragendes Therapeutikum – wie auch als ausgezeichnetes Mittel zur Prävention. Empirisch gut belegt ist dieses Phänomen inbesondere für Herzleiden. (9) Bei Patienten mit Koronarinsuffizienz vergrößerten Dankbarkeitsübungen erheblich die Herzfrequenzvariabilität (HRV), das Zeitintervall zwischen den Herzschlägen - ein wichtiger Indikator für Herzgesundheit. Das Infarktrisiko sinkt. Wie schädlich sich „negative traits“ wie Stress, Depression und Angst auswirken, weiß die Kardiologie seit den späten fünfziger Jahren, als sich die Forschungspioniere Meyer Friedman und Ray Rosenman damit zu befassen begannen. Sie fanden heraus, dass sogenanntes „Typ A-Verhalten“ – gekennzeichnet durch Feindseligkeit, Zeitdruck und Konkurrenzdenken – das Risiko verdoppelt, eine koronare Herzerkrankung zu entwickeln und daran zu sterben. Dankbarkeitsübungen helfen, das „Typ A“-Muster zu durchbrechen. Serotonin spielt dabei mit: im Herz-Kreislauf-System reguliert dieses Hormon die Spannung der Blutgefäße. Kurzum, dankbare Menschen sind gesünder. Innerer Frieden über alles? Dankbarkeit ist ein Glücksrezept für jede Lebenslage. Es gibt schlichtweg keine Umstände, unter denen sie unmöglich aufzubringen wäre. Selbst Entführte und Vertriebene, selbst Eingesperrte und Misshandelte, selbst Untertanen totalitärer Regimes könnten immer noch schlechter dran sein. Keine Situation ist zu schlimm, um nicht noch irgendwelche positiven Aspekte zu bieten. Selbst im Ghetto, im Konzentrationslager, in Guantanamo. Eben dies macht grenzenlose Dankbarkeit politisch brandgefährlich. Sie kann dazu verleiten, Missstände hinzunehmen, auszuhalten, stets das Beste daraus zu machen. Die Bereitschaft und Fähigkeit wird dabei zu einer herausragenden Tugend überhöht. Doch letztlich macht sie passiv und wehrlos, egozentrisch und unsolidarisch. Warum wohl hält sich ausgerechnet in Indien, dem Mutterland des Buddhismus, seit Jahrtausenden ein himmelschreiend ungerechtes, menschenverachtendes Kastensystem? Insofern erfüllen fernöstliche Glücksphilosophien, worin Karl Marx zurecht eine Hauptfunktion der Religion im allgemeinen sah: Sie bieten „Opium fürs Volk“, zum Nutzen der Mächtigen. Dieses Opium macht duldsam, gefügig und gleichgültig. Psychotherapie, die es einsetzt, um „Resilienz“ zu stärken, verkommt zwangsläufig zum Herrschaftsinstrument. Lebenszufriedenheit ist auch eine Frage der Selbstachtung. Wie kann ich gutgelaunt, bester Dinge, mit mir selber völlig im Reinen in den Spiegel schauen, falls ich darin jemanden erblicke, der haarsträubendem Unrecht noch einen Anlass für Dankbarkeit abgewinnt, statt dagegen anzugehen? Um der Selbstachtung willen ist es bisweilen erforderlich, andere Prioriäten zu setzen als persönliches Glück und inneren Frieden – beispielsweise aus Verantwortung für seine Nächsten. Das führt uns zu der Frage, wie dankbar sich ein geistig wacher, wohlinformierter, wahrheitsliebender Zeitgenosse, dem am weiteren Schicksal seiner Nachkommen liegt, in der Coronakrise erweisen sollte. Nein, wir brauchen dem Weltgeist nicht ergeben die inexistenten Füße zu küssen, falls er uns spätestens mit der nächsten Pandemie eine dystopische Zukunft beschert, die wir allenfalls unserem ärgsten Feind wünschen, aber gewiss nicht unseren Kindern und Enkeln. Solche Umstände erfordern nicht dankbares Hinnehmen, sondern blankes Entsetzen und erbitterten Widerstand, nicht im Alleingang, sondern gemeinsam mit Gleichgesinnten. Aber wenn wir das Unheil weder abwenden noch ihm entkommen können? Dann gilt es, in die neue Normalität möglichst viel von unserer kleinen, heilen Privatwelt hinüberzuretten. Solange uns das gelingt, können wir zumindest dafür „Danke“ sagen – wem auch immer. Harald Wiesendanger Anmerkungen (1) https://www.huffpost.com/entry/having-gratitude-_b_1073105; https://bewusst-vegan-froh.de/forschungen-zeigen-dankbarkeit-veraendert-dein-gehirn-und-macht-dich-gesuender-und-gluecklicher/ (2) Nach P.C. Watkins u.a.: „Gratitude and happiness: Development of a measure of gratitude, and relationships with subjective well-being“, Social Behavior and Personality 31/2003, S. 431-452. (3) https://www.youtube.com/watch?v=1bGqTf_jHSE; Siehe das Kapitel „Der Mann ohne Gliedmaßen – Wenn ein Leben zur Botschaft wird“ in Harald Wiesendanger: Auswege - Kranken anders helfen, 1. Aufl. 2015, https://stiftung-auswege-shop.gambiocloud.com/auswege-kranken-anders-helfen.html (4) M. Seligman u.a.: „Positive psychology progress: Empirical validation of interventions“, American Psychologist 60/2005, 410-421. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen M. E. McCullough u.a.: „The grateful disposition: A conceptual and empirical topography“, Journal of Personality and Social Psychology 83/2002, 112-127; S. Lyubomirsky u.a.: „Pursuing happiness: the architecture of sustainable change“, Review of General Psychology 9(2) 2005, S. 111 ff., http://thesciencenetwork.org/docs/BB3/Lyubomirsky_PursuingHappiness.pdf (5) M. E. McCullough u.a: „ The grateful disposition: A conceptual and empirical topography“, Journal of Personality and Social Psychology 82/2002, S. 112-127; A. M. Wood u.a.: „Gratitude uniquely predicts satisfaction with life: Incremental validity above the domains and facets of the Five Factor Model“, Personality and Individual Differences 45/2008, S. 49-54, https://web.archive.org/web/20110928103827/, http://personalpages.manchester.ac.uk/staff/alex.wood/gratitude%20and%20life%20satisfaction.pdf; T. B. Kashdan u.a.: „Gratitude and hedonic and eudaimonic well-being in Vietnam War veterans“, Behaviour Research and Therapy, 44/2006, S. 177-199; M. E. McCullough u.a.: (2004). „Gratitude in Intermediate affective terrain: Links of grateful moods with individual differences and daily emotional experience“, Journal of Personality and Social Psychology 86/2004, S. 295-309; Alex Wood u.a.: "Gratitude--Parent of All Virtues“, The Psychologist 20.1/2007, S. 18-21. (6) A. M. Wood u.a.: „Coping style as a psychological resource of grateful people“, Journal of Social and Clinical Psychology, 26/2007, S. 1108–1125, https://web.archive.org/web/20110928104000/http://personalpages.manchester.ac.uk/staff/alex.wood/gratitude%20and%20coping.pdf (7) David DeSteno u.a.: „Gratitude as moral sentiment: Emotion-guided cooperation in economic exchange“, Emotion 10 (2) 2010, S. 289–293, doi:10.1037/a0017883; siehe auch Robert A. u.a.: "Gratitude as a Human Strength: Appraising the Evidence", Journal of Social and Clinical Psychology 19.1/2000, S. 56-69. (8) A. M. Wood u.a.: „Gratitude influences sleep through the mechanism of pre-sleep cognitions“, Journal of Psychosomatic Research 66/2011, S. 43-48, https://web.archive.org/web/20110928104025/http://personalpages.manchester.ac.uk/staff/alex.wood/gratitude_sleep.pdf (9) https://greatergood.berkeley.edu/article/item/can_gratitude_be_good_for_your_heart Titelbild Dankbarkeit: John Hain/Pixabay

  • Der Mercola-Skandal: ein Augenöffner

    Einer der prominentesten Ganzheitsmediziner Amerikas, Dr. Joseph Mercola, muss auf seinen Internetseiten zahlreiche Artikel löschen, die unerwünschte Standpunkte begründeten: Wirksamkeit und Sicherheit der Corona-Impfungen seien fraglich; es gebe bewährte, hochwirksame, preiswerte Alternativen zur Vorsorge und Behandlung von Covid-19. Dem Dauerdruck von juristischen Drohungen, persönlichen Anfeindungen und übler Nachrede hielt der streitbare Arzt nicht mehr stand. Erschreckend deutlich führt der Mercola-Skandal vor Augen, wie gefährdet das Grundrecht auf Meinungsfreiheit in der westlichen Welt inzwischen ist. Er offenbart die Machenschaften eines Propaganda-Netzwerks, das bestimmen will, was wir erfahren und äußern dürfen. Dessen Masterminds ziehen im Hintergrund die Fäden, in den USA und weltweit. Regierungen fördern ihr Treiben, Gerichte lassen sie gewähren, Mainstream-Medien machen sich zu ihren Handlangern, die breite Öffentlichkeit ahnt nichts. Boris Reitschuster ist mehr als nur irgendein erfahrener, vielgelesener Journalist. Der frühere Moskau-Korrespondent des Nachrichtenmagazins Focus ist ein Phänomen - geradezu eine Institution. Ein Leuchtturm. Mit seinen unerschrockenen Auftritten bei Bundespressekonferenzen, als berüchtigte Nervensäge inkompetenter, lügender, schwurbelnder Regierungsvertreter, ragt er aus einer pflichtvergessenen Meute braver Hofberichterstatter ziemlich einsam heraus. Sein Blog reitschuster.de, im Dezember 2019 gestartet, hat es binnen eines Jahres zu Deutschlands führender Online-Plattform für anderswo übergangene, unterdrückte, diskreditierte Wahrheiten, für überfällige Fragen und unerwünschte Widerrede gebracht. Mit 18,5 Millionen Aufrufen allein im April 2021 erreicht sie, als einziges systemkritisches Medium, noch eine nennenswert breite Masse. Bewunderer bezeichnen Reitschuster als die Ein-Mann-Opposition der Republik. Sie feiern ihn als glänzendes Beispiel dafür, was die vielbeschworene Vierte Gewalt sein könnte und müsste, falls sie standesgemäß ihren Job erledigt – gerade jetzt, wo es auf sie ankäme wie seit 1945 nicht mehr. Doch damit könnte es von heute auf morgen vorbei sein. Oder spätestens übermorgen, bei der nächsten Plandemie. Wie gefährdet journalistische Frontkämpfer wie Reitschuster in der neuen Normalität sind, führt ein Blick über den Großen Teich vor Augen. Übelste Anfeindungen muss dort Dr. Joseph Mercola aushalten, einer der bekanntesten Alternativmediziner und Gesundheitspublizisten Amerikas. Allein schon der hanebüchene Wikipedia-Eintrag über den 67-jährigen Arzt gleicht einer öffentlichen Hinrichtung. Er stehe „in ständiger Kritik“, weil er „widerlegte Ansichten“ vertrete und „pseudowissenschaftliche Ratschläge“ von sich gebe. Auf gefährlicher Mission Viel Feind, viel Ehr: Einen derart schlechten Ruf muss man sich hart erarbeiten. Mercola tut es, indem er seit über einem Vierteljahrhundert unbeirrt dem folgt, was er „meine Mission“ nennt: „Ihnen zu helfen, Ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen“, anstatt sie Leuten zu überlassen, die daran verdienen, wenn Gesundheit verlorengeht. Er kämpfte gegen neurotoxisches Fluorid im Trinkwasser, gegen Zahnfüllungen aus Quecksilber, gegen genetisch veränderte Organismen, giftige Agrarchemikalien und synthetische Dünger. Er warnte vor zuviel Antibiotika in der Humanmedizin und der Tierzucht, vor den Gefahren des Vitamin-D-Mangels, vor schädlichen Transfetten, wie auch vor Vioxx, jenem teuflischen Entzündungshemmer, der mehr als 60.000 Patienten umbrachte, ehe er endlich vom Markt genommen wurde. In seinem Enthüllungsbuch The Great Bird Flu Hoax zeigte Mercola im Jahr 2006 am Beispiel der Vogelgrippe auf, wie übermächtige Interessengruppen für Pseudo-Pandemien sorgen können – und was sie davon haben. Dieser beharrliche Einsatz für die öffentliche Gesundheit bescherte dem mutigen Arzt viel Aufmerksamkeit und Anerkennung. Von Mercolas 15 Büchern schafften es immerhin drei auf die Bestsellerliste der New York Times. Seit 1997 ist Mercola.com eine der weltweit erfolgreichsten unabhängigen Internetquellen für Gesundheitsinformationen aus Sicht der Alternativmedizin. Unter Mercolas Regie tragen mehrere Dutzend festangestellte und freie Mitarbeiter dazu bei. Mit 10 bis 20 Millionen Aufrufen pro Monat kann Mercola.com sogar mit den National Institutes of Health mithalten, Amerikas wichtigster Behörde für biomedizinische Forschung. (1) Zeitweilig toppte sie die Internet-Auftritte der American Medical Association und des New England Journal of Medicine. Mercolas soeben erschienenes Buch The Truth About Covid-19 hat das Zeug zum Megahit, allein Amazon orderte im voraus 100.000 Exemplare. Wer unvoreingenommen auf sich wirken lässt, was Mercola online zu bieten hat, kommt schwerlich umhin, davor eher den Hut zu ziehen als enttäuscht reißaus zu nehmen. Zwar zeigt der Ganzheitsmediziner stets klare Kante, pflegt seine Standpunkte aber vorbildlich zu belegen. Die meisten Artikel sind aufwändig recherchiert; üblicherweise enden sie mit einer Aufzählung aller hinzugezogenen Quellen, oft mehr als ein bis zwei Dutzend. Medizinjournalisten in aller Welt könnten sich davon eine dicke Scheibe abschneiden, erst recht, seit in der Medienlandschaft ein Panikvirus wütet. Die enorme Resonanz macht Mercola zwangsläufig zur Zielscheibe für alle, deren Geschäftsinteressen er im Gesundheitswesen in die Quere kommt. In Pandemiezeiten verstärkten sich die Angriffe gegen ihn. Denn von Anfang an hinterfragte er scharfsinnig das offizielle Narrativ. Aus triftigen Gründen bezweifelt er einen natürlichen Ursprung von SARS-CoV-2. In der Pandemie sieht er eine Plandemie, benennt mutmaßliche Drahtzieher und Profiteure, zeigt die verheerenden Kollateralschäden von Lockdowns auf. Eindringlich warnt er vor kaum geprüften, neuartigen Impfstoffen, äußert Bedenken an ihrer Wirksamkeit und Sicherheit. Woche für Woche präsentierte er bewährte Möglichkeiten, Covid-19 ohne Spritze vorzubeugen und zu behandeln: sei es mit Vitaminen und Mineralstoffen, mit vernebeltem Wasserstoffperoxid, mit antiviralen Arzneimitteln wie Ivermectin und Hydroxychloroquin. Mercolas Schlussfolgerungen muss man nicht teilen. Aber man muss einräumen, dass er sich reichlich Mühe gibt, sie zu begründen. Und gewiss muss man eines nicht: ihm das Grundrecht absprechen, sie publik zu machen. Zum Abschuss freigegeben - Hetzjagd auf einen Querdenker Doch Mercola ist zu einflussreich, als dass ihn seine Gegner gewähren lassen könnten. Seit Monaten sieht er sich einer massiven Rufmordkampagne ausgesetzt, die darauf abzielt, seinen Ruf zu zerstören und ihn zum Schweigen zu bringen. Nicht bloß einzelner Angreifer muss er sich erwehren. Er sieht sich einem ganzen Netzwerk gegenüber, so verzwickt geflochten, dass einem beim Nachvollziehen leicht der Kopf schwirrt. Dessen Aktionen muten wie koordiniert durch eine PR-Agentur an. An vorderster Front agiert dabei das Center for Science in the Public Interest (CSPI), eine Verbraucherorganisation mit Sitz in Washington. (2) Im August 2020 forderte CSPI-Präsident Peter Lurie die Food and Drug Administration (FDA), Amerikas oberste Behörde für Arznei- und Lebensmittelüberwachung, sowie die Handelskommission (Federal Trade Commission) dazu auf, „ein Vollstreckungsverfahren gegen Mercola einzuleiten, wegen ungesetzlicher Behauptungen, die fälschlicherweise und irreführend vorgeben, Covid-19-Infektionen zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern.“ Zugleich forderte das CSPI seine Mitglieder auf, die Behörden mit vorformulierten Tweets zu überschwemmen, um der Forderung Nachdruck zu verleihen. Tatsache ist: Neben seinem Informationsdienst betreibt Mercola auch einen Shop für Nahrungsergänzungsmittel und andere Gesundheitsprodukte. Am Stammsitz in Cape Coral, Florida, kümmert sich ein Großteil seiner 135 Mitarbeiter (3) um den Vertrieb, die übrigen unterstützen ihn redaktionell. Beide Arbeitsbereiche trennt Mercola aber strikt voneinander: Kein einziger Artikel enthält Produktwerbung, um Leser zu Bestellungen zu verleiten, im Gegensatz etwa zum deshalb vielkritisierten „Zentrum der Gesundheit“. Und nirgendwo auf Mercolas Produktseiten wird Heilung versprochen. Die CSPI-Unterstellungen sind deshalb bösartig aus der Luft gegriffen. In wessen Auftrag? Wer finanziert die CSPI? Im Jahr 2017 stammten rund die Hälfte ihrer Einnahmen, 7,2 Millionen Dollar, aus „Spenden“, davon 2,2 Millionen von Stiftungen. Zu ihnen zählen die Rockefeller Foundation, der Rockefeller Family Fund, die Bloomberg Philanthropies, die Joyce Foundation, die Tides Foundation, die Public Welfare Foundation sowie die Pew Charitable Trusts. Mit der Cornell Alliance for Science, Bill Gates´ agrarwirtschaftlichem PR-Instrument, ist die CSPI eine enge Partnerschaft eingegangen. Ebenso übel mitgespielt wird Mercola von Health Guard, einem zwielichtigen Onlinedienst, der Gesundheitswebsites nach bestimmten Kriterien für „Glaubwürdigkeit“ und „Transparenz“ einstuft. Er sorgt dafür, dass Warnungen aufpoppen, sobald jemand nach Mercolas Artikeln sucht oder die Adresse seiner Homepage in einen Internetbrowser eingibt. Das sogenannte „Sicherheitstool“ benotet mittels Farbcodes, die neben Google- und Big-Suchergebnissen sowie Social-Media-Beiträgen auftauchen. Bei HealthGuard handelt es sich um einen Nischendienst von NewsGuard, einem Cyber-Wahrheitswächter, der zu seinen „Partnern“ das US-Außenministerium, das Pentagon und die Weltgesundheitsorganisation zählt. Der Internet-Watchdog gibt vor, uns zu überprüften Fakten aus vertrauenswürdigen Quellen zu führen. In Wahrheit verfolgt sein eindeutig voreingenommenes Ranking-System einen einzigen Zweck: Durch niedrige Bewertungen soll es die Bevölkerung davon abhalten, auf Informationen zu stoßen, die dem politischen und ökonomischen Establishment nicht passen. Neuerdings betreibt NewsGuard ein "Coronavirus Misinformation Tracking Center", das einen "Top COVID-19 Vaccine Myths Tracker" bereitstellt. News Guard ist eine perfide Propagandawaffe, ausgeheckt und mitfinanziert von einem der größten Werbe- und Mediendienstleister der Welt: der Publicis Groupe. Seit fast einem Jahrhundert manipuliert dieser öffentlichkeitsscheue Koloss rund um den Globus, was Menschen über kommerzielle Produkte denken. Mit über 77.000 Mitarbeitern in 109 Ländern erwirtschaftete er 2015 fast zehn Milliarden Euro Umsatz. Zu Publicis´ Kunden zählen einige der größten Pharmafirmen, darunter Impfstoffhersteller und andere Profiteure der Pandemie – darunter Lilly, Abbot, Roche, Amgen, Genentech, Celgene, Gilead, Biogen, AstraZeneca, Sanofi, GlaxoSmithKline und Bayer gehören, um nur einige zu nennen. (4) Die „Partnerschaft“ mit NewsGuard, so erklärt Publicis unverblümt, diene dazu, „die 'Infodemie' von Fehlinformationen über Covid-19 und Covid-Impfstoffe zu bekämpfen". Zudem ist Publicis ein Partner des Weltwirtschaftsforums. Seit 2008 kooperiert Publicis mit Google, was ihm noch größere Möglichkeiten eröffnet, unerwünschte Ansichten zu verbergen, die seiner Klientel schaden könnten. Auch Gates´ Microsoft zählt zu NewsGuards „Partnern“, zunächst ab 2018 im Rahmen eines „Defending Democracy Against Disinformation“-Programms. Seit 2020 erhalten Nutzer des Microsoft Edge-Browsers kostenlosen Zugang zu NewsGuard, und Microsofts Suchmaschine Bing darf auf die Daten des Wahrheitswächters zugreifen. Weitere Verbindungen unterhält NewsGuard zu pharmafinanzierten Websites wie WebMD und Medscape. Vor einem Jahrzehnt wurde Medscape dabei ertappt, wie es einen getürkten Online-Test auf Depressionen dazu missbrauchte, Schleichwerbung für das Antidepressivum Cymbalta zu betreiben. Auch für Monsanto machte sich das Portal stark. Regelmäßig veröffentlicht es industriefreundliche Artikel, bei denen es sich in Wahrheit um bezahlte Werbung handelt, sogenannte „Advertorials“. Nicht von ungefähr residiert NewsGuard an einer der edelsten Medienadressen der Welt: im Paley Center in New York City. Zur Klarstellung: Für Kommunikationsprofis ist Paley, was das World Economic Forum in Davos für führende Köpfe aus Politik und Wirtschaft darstellt. Es bezieht so gut wie alle großen US-Medien ein, darunter AOL, CBS, Fox und Tribune Media. Alljährlich sponsert es ein globales Forum für Branchenführer. Im November 2015 trat Susan Gianinno, die Präsidentin von Publicis Nordamerika, dem Kuratorium des Paley Center bei. „Digitaler Hass“ wird geschürt statt bekämpft Ebenso verbandelt ist HealthGuard mit dem Center for Countering Digital Hate (CCDH), einer dubiosen Ein-Mann-Organisation mit Hauptsitz in London, die nicht offenlegen will, wer sie finanziert. Sie erwähnt „philanthropische Stiftungen“ und „Mitglieder der Öffentlichkeit“, nennt aber keine Namen. (5) Statt „digitalem Hass“ zu begegnen, heizt die CCDH ihn skrupellos an: Mit ungezügelter extremistischer Rhetorik bekämpft sie Impfskeptiker als Volksfeinde, darauf abzielend, die öffentliche Empörung gegen sie zu schüren. „Was die CCDH in Wahrheit betreibt, ist digitales Hass-Coaching“, stellt Mercola fest. Anfang Juli 2020 machte die CCDH mit der Bloßstellung einer angeblichen „Anti-Vaxx Industry“ (6) auf sich aufmerksam. Darin beruft sie sich auf einen „weltweiten wissenschaftlichen Konsens über Impfstoffe“. Dieser werde „durch ein kleines, aber entschlossenes und ausgeklügeltes Netzwerk von Einzelpersonen und Gruppen unterminiert, die online Fehlinformationen verbreiten. Ihre Reichweite und Nachhaltigkeit erhöhen sie, indem sie geschickt die sozialen Medien missbrauchen, um zu missionieren und ihren Außenseiterglauben als normal darzustellen. (…) Verteidiger der globalen Gesundheit müssen begreifen, in welchem Krieg wir uns befinden. Wir haben es mit einer Gegenkraft zu tun, welche die Menschen davon zu überzeugen versucht, dass Covid ungefährlich ist, dass Impfstoffe gefährlich sind und dass man Ärzten und Wissenschaftlern nicht trauen kann. So zu tun, als gäbe es die Bedrohung nicht, ist nicht gut genug. Anzunehmen, dass Impfprogramme eingehalten werden, ist fahrlässig.“ Dabei schreckt Ahmed nicht davor zurück, Impfskeptiker zu potentiellen Terroristen zu erklären. Es handle sich um „eine extremistische Gruppe, die ein nationales Sicherheitsrisiko darstellt". Denn "wenn jemand erst einmal einer Art von Verschwörung ausgesetzt war, ist es leicht, ihn auf einen Weg zu führen, auf dem er radikalere Weltanschauungen übernimmt, die zu gewalttätigem Extremismus führen können." Mit anderen Worten: Menschen, welche die Sicherheit und Notwendigkeit eines Covid-19-Impfstoffs hinterfragen, könnten anfällig dafür sein, aggressiv und militant gegen die staatliche Grundordnung vorzugehen. Also müsse dringend gehandelt werden, fordert Ahmed. Dazu ruft die CCDH namentlich die Marktführer Facebook, Instagram, Twitter, Google und YouTube auf. Big Tech mache sich eines „Failure to Act“ schuldig, so der Titel eines weiteren CCDH-Berichts, der im September 2020 folgte. Es sei ein Skandal, dass sie „weniger als 1 von 20 Desinformationen“ entferne. (7) Gegen wen Big Tech zuallererst vorgehen müsse, listete die CCDH im Dezember 2020 in einem „Anti-Vaxx Playbook“ auf. In diesem Machwerk bekennt sie sich dazu, laufend nicht weniger als 425 impfstoffbezogene Social-Media-Konten zu verfolgen und auszuspionieren, die zusammengerechnet auf 59,2 Millionen Follower kommen. Aufgrund dessen identifizierte sie Mercola als einen der sechs einflussreichsten „Anti-Vaxxer“, die sie für immer zum Schweigen bringen und aus öffentlichen Foren verbannen will. Im März 2021 veröffentlichte die CCDH erweiterte Abschusslisten der „Top 10“ bzw. „Top 12 Anti-Vaxxer“. Zu ihnen zählen neben Mercola der Journalist Del Bigtree, die Ärzte Andrew Wakefield und Sherri Tenpenny, der Anwalt Robert F. Kennedy jr. und seine gemeinnützige Organisation Children´s Health Defense, sowie Barbara Loe Fisher, die Mitbegründerin und Vorsitzende des National Vaccine Information Center (NVIC), das sich für den ethischen Grundsatz des Informed Consent einsetzt: Damit der Verbraucher Nutzen und Risiken von Impfstoffen überhaupt gegeneinander abwägen kann, dürfen ihm keine wichtigen Informationen vorenthalten werden. Die bösen „Top-12“ seien für 65% der Impfstoff-"Desinformation" in den sozialen Medien verantwortlich, wie die CCDH herausgefunden haben will. Daher, so fordert sie, sollten diese Zwölf im Interesse des Gemeinwohls von allen Internet-Plattformen verschwinden. In der Zeitschrift Nature Medicine rief die CCDH zur "Demontage der Anti-Impfstoff-Industrie“ auf. Der Geschäftsführer der CCDH, ein gewisser Imran Ahmed, wurde im April 2020 in die „Commission on Countering Extremism Pilot Task Force“ der britischen Regierung berufen, just zu dem Zeitpunkt, als die weltweite Corona-Panikmache einsetzte. Ahmed unterhält weitreichende Verbindungen zu Politikern und Think Tanks, welche denkfähige Mitbürger, sobald sie Covid-Impfstoffe in Frage zu stellen wagen, als Bedrohung der nationalen Sicherheit anprangern. Dem siebenköpfigen CCDH-Vorstand, der Ahmeds Aktionen „unterstützt und prüft“, steht Simon Clark vor, bei der Nachrichtenagentur Reuters einst der erste Direktor für Internetdienste, Senior Fellow des politischen Think-Tanks Center for American Progress und Vorsitzender von Foreign Policy for America. In diesem sitzt mit Stephen Grand ein Vertreter des Atlantic Council, ebenso wie Avril Haines, ein ehemaliger stellvertretender Direktor der CIA und Teilnehmer am Event 201. Ein weiteres CCDH-Vorstandsmitglied, Kirsty McNeill, ist Mitglied des European Council of Foreign Relations - einer weiteren Schlüsselfigur hinter dem Great Reset - und Direktor beim Save the Children Fund. Dieser wird von der Gates Foundation finanziert und zählt zu den Partnern von Gates' GAVI Vaccine Alliance. Ebenfalls dem CCDH-Vorstand gehört Damian Collins an, ein Mitglied des britischen Parlaments und ehemaliger Vorsitzender des House of Commons Digital, Culture, Media and Sport Select Committee. Collins gründete Infotagion, das "versucht, die Desinformation über COVID-19 zu bekämpfen". Hand in Hand mit der CCDH hetzt eine andere obskure Gruppe namens Anti-Vax Watch – angeblich „ein Bündnis besorgter Einzelpersonen“, mutmaßlich aber eine verdeckte PR-Initiative. Es sei „an der Zeit, gegen Desinformation zu impfen“, meint sie. Denn „die schädlichen und schändlichen Botschaften von Anti-Vaxxern dringen in den Mainstream ein, wobei sie böswillig und absichtlich auf gefährdete Gruppen inmitten einer globalen Gesundheitskrise abzielen“. Gates´ willige Propagandahelfer Bald darauf schloss sich der Hetzkampagne gegen „Desinformanten“ wie Mercola auch das National Public Radio (NPR) an, ein gemeinnütziges, aus staatlichen und privaten Zuwendungen finanziertes Medienhaus mit Sitz in Washington, D.C. Anscheinend ausschließlich aus der CCDH-Quelle schöpfend, produzierte NPR einen schändlichen Beitrag mit dem Titel "For Some Anti-Vaccine Advocates, Misinformation Is Part of a Business" ("Für einige Impfgegner ist Fehlinformation Teil eines Geschäfts"). Der Tenor: Rattenfänger wie Mercola missbrauchen die Pandemie, um „mit Fake News ihre Reichweite zu erhöhen und ihren Kundenstamm zu vergrößern“. Natürlich verlor der Sender kein Wort darüber, dass die Gates Foundation ihn seit dem Jahr 2000 mit Spenden von ingesamt 7,5 Millionen Dollar bedacht hat, verteilt auf zehn verschiedene Überweisungen. Und selbstverständlich behielt der Sender Mercolas unverzügliche Stellungnahme lieber für sich: „Der NPR spielt eine wichtige Rolle dabei, die pharmazeutischen Agenda zur Förderung von Zwangsimpfungen voranzutreiben, mit Hilfe von Bill Gates' Finanzierung. Sie verteidigen die mächtigste und korrupteste Industrie der Welt, während Sie ein kleines Unternehmen angreifen, das gegen sie gekämpft hat.“ Nachdrücklich begrüßt NPR Facebooks immer dreistere Zensur von abweichenden Meinungen. Besonders lobenswert findet es der Sender, dass Zuckerbergs Medienmonster neuerdings gegen jegliche Posts vorgeht, welche die Impfbereitschaft der Bevölkerung schwächen könnten – unabhängig vom Wahrheitsgehalt der betreffenden Beiträge. Nebenbei bemerkt: Facebook zählt zu den Sponsoren des NPR. Mit irrwitzigen Summen stellt die Gates-Stiftung sicher, dass sich käufliche Medienhäuser wie NPR schamlos für Pharma-Propaganda einspannen lassen. Nach Recherchen des Columbia Journalism Review ließ sie Nachrichtenmachern in aller Welt mehr als eine Viertelmilliarde Dollar zukommen. Zu den Empfängern zählen die BBC, NBC, Al Jazeera, ProPublica, National Journal, The Guardian, Univision, Medium, The Financial Times, The Atlantic, die Texas Tribune, Gannett, Washington Monthly, Le Monde und das Center for Investigative Reporting; Wohltätigkeitsorganisationen, die mit Nachrichtenagenturen verbunden sind, wie BBC Media Action und der Neediest Cases Fund der New York Times; journalistische Organisationen wie das Pulitzer Center on Crisis Reporting, die National Press Foundation und das International Center for Journalists; und eine Vielzahl anderer Gruppen, die Nachrichteninhalte erstellen oder an Journalismus arbeiten, wie die Leo Burnett Company. Darüber hinaus beteiligt sich die Gates-Stiftung alljährlich als Promotor an Dutzenden von hochrangigen journalistischen Konferenzen - beispielsweise am Perugia Journalismus Festival, am Global Redakteurs Netzwerk, oder der Weltkonferenz des Wissenschaftsjournalismus. Unter den deutschen „Qualitätsmedien“, die bei Gates bedenkenlos die Hand aufhalten, findet sich der Spiegel, ausgerechnet er; 2,3 Millionen Euro flossen ihm zu. Zwar beteuert das Hamburger Nachrichtenmagazin, selbstverständlich beeinflusse diese Zuwendung auf gar keinen Fall die objektive Berichterstattung des Blattes über seinen Wohltäter Gates. Das Gegenteil beweist das Blatt allerdings mit fortgesetzten Attacken auf Gates-Kritiker. Ironischerweise "finanzierte die Stiftung sogar einen Bericht des American Press Institute aus dem Jahr 2016, der dazu diente, Richtlinien zu entwickeln, wie Nachrichtenredaktionen ihre redaktionelle Unabhängigkeit von philanthropischen Geldgebern wahren können", wie es in dem Review-Artikel heißt. "Gates' Großzügigkeit scheint dazu beigetragen zu haben, ein zunehmend freundliches Medienumfeld für die sichtbarste Wohltätigkeitsorganisation der Welt zu schaffen." Stets sind die Spenden des Microsoft-Mitbegründers an Bedingungen geknüpft. "Wenn Gates Geld an Nachrichtenredaktionen gibt, schränkt er ein, wie das Geld verwendet wird - oft für Themen wie globale Gesundheit und Bildung, an denen die Stiftung arbeitet - was dazu beitragen kann, seine Agenda in den Nachrichtenmedien zu erhöhen.“ Besonders spendabel fördert Gates die ausufernde Faktencheckerei. Koordiniert und zertifiziert werden die zuverlässig regierungs- und industriefreundlichen Anstrengungen der Wahrheitsfinder durch das Poynter Institute, einer hochangesehenen Journalistenschule aus Florida, die als Autorität in puncto Standesethik gilt. Seit Ende 2015 leitet Poynter das International Fact-Checking Network. Gesponsert wird es, laut eigenen Angaben, unter anderem von der National Endowment for Democracy (NED), einer halbstaatlichen Agentur, die von Fördergeldern aus Washington lebt; von George Soros' Open Society Foundation; sowie von der Bill und Melinda Gates-Stiftung. Allein 2015 beschenkte Gates das Poynter-Institut mit 383.000 Dollar, gebunden an die Zweckbestimmung, "die Genauigkeit von Behauptungen in den weltweiten Medien in Bezug auf globale Gesundheit und Entwicklung zu verbessern“. Nach Angaben von Kelly McBride, Senior Vice President von Poynter, wurde dieses Geld an Faktenchecker weitergeleitet. Beim Beschützen vor „Desinformation“ helfen spendable Eliten also tatkräftig mit. Cyberkrieg gegen die Meinungsfreiheit Gemeinsam starteten HealthGuard, CCDH, WebMD und Medscape kürzlich eine öffentliche Service-Kampagne namens „VaxFacts“. Ihr erklärtes Ziel ist es, "Fakten und Hilfsmittel bereitzustellen, die Verbrauchern helfen, informierte Entscheidungen über Impfstoffe zu treffen", wie WebMD meldet. Parallel dazu finanziert Google, im Rahmen seiner „Digital News Initiative“, Faktenchecker mit drei Millionen Dollar, um "Impfstoff-Fehlinformationen" entgegenzuwirken, wie Mercola sie angeblich verbreitet. Am Vernichtungskrieg gegen Impfskeptiker wie Mercola beteiligt sich ferner das Sabin Vaccine Institute, das von der Bill & Melinda Gates-Stiftung mehrere Millionen Dollar erhalten hat (8), unter anderem, um ein Papier mit dem Titel „Meeting the Challenge of Vaccine Hesitancy" (9) zu erstellen. Sabin-Präsident Dr. Peter Hotez rief kürzlich im Wissenschaftsmagazin Nature allen Ernstes dazu auf, „Cyberwarfare-Experten in den Krieg gegen Impfkritiker“ einzubeziehen: "Präzise, gezielte Gegenbotschaften aus der globalen Gesundheitsgemeinschaft sind wichtig, aber unzureichend, ebenso wie öffentlicher Druck auf Social-Media-Unternehmen. Die Vereinten Nationen und die höchsten Regierungsebenen müssen (…) sich bemühen, Anti-Impf-Gruppen in den Vereinigten Staaten zu zerschlagen. Die Bemühungen müssen sich auf den Bereich der Cybersicherheit, der Strafverfolgung, der öffentlichen Bildung und der internationalen Beziehungen ausweiten. Eine hochrangige behördenübergreifende Arbeitsgruppe, die dem UN-Generalsekretär unterstellt ist, könnte die vollen Auswirkungen der Anti-Impf-Aggression bewerten und harte, ausgewogene Maßnahmen vorschlagen. Der Task Force sollten Experten angehören, die sich mit komplexen globalen Bedrohungen wie Terrorismus, Cyberangriffen und nuklearer Aufrüstung befasst haben, denn die Anti-Wissenschaft nähert sich nun ähnlichen Gefahren. Es wird immer deutlicher, dass das Vorantreiben der Immunisierung eine Gegenoffensive erfordert." Warum, so wundert sich Mercola, „fordert Hotez den Einsatz von Kriegstaktiken gegen amerikanische Bürger, die nichts Illegales getan haben?“ Auch Geheimdienste mischen mit Jüngsten Medienberichten zufolge beteiligen sich inzwischen auch Militärs und Geheimdienste am Cyberkrieg gegen „Anti-Vaxx-Propaganda“ und sonstige „Desinformation“ durch angebliche Volksgefährder wie Mercola. (10) Das britische GCHQ (Government Communications Headquarters) setzt dazu Tools und Taktiken ein, die sich im „Krieg gegen den Terror“ nach dem 11. September 2001 bewährt haben, zuletzt gegen den „Islamischen Staat“. Darüber hinaus hat die britische Regierung die 77. Brigade des britischen Militärs, die auf "Informationskriegsführung" spezialisiert ist, angewiesen, eine Online-Kampagne zu starten, um "irreführenden Erzählungen" über Covid-19-Impfstoffe entgegenzuwirken. In den Vereinigten Staaten mischen im War against Anti-Vaxxers anscheinend auch Streitkräfte, Geheimdienste und das FBI mit. Hinweise darauf finden sich in einem im Juni 2019 bekanntgewordenen „Weißbuch“. Darin wird behauptet, die amerikanische Anti-Impf-Bewegung werde von russischen regierungsnahen Organisationen orchestriert, die darauf aus seien, "Unzufriedenheit und Misstrauen in Themen und Initiativen zu säen, die den Interessen der USA dienen“ (11); "die größte Bedrohung bei der Kontrolle eines Ausbruchs geht von denen aus, die Impfungen kategorisch ablehnen". (12) Anfang Oktober 2020 vergaben die US-Luftwaffe und das „Kommando für Spezialoperationen“ der amerikanischen Streitkräfte einen Multimillionen-Dollar-Auftrag an die Firma Primer, einen Spezialisten für Künstliche Intelligenz. Zu dessen Kunden zählt die Bill & Melinda Gates Foundation. Primer soll „die allererste maschinelle Lernplattform“ entwickeln, die es ermöglicht, „mutmaßliche Desinformationen nahezu in Echtzeit automatisch zu identifizieren und zu bewerten“. Sie ergänzt Gates´ neugeschmiedete Coalition for for Content Provenance and Authenticity (C2PA). (Siehe KLARTEXT „‘Dieses Zeug‘ muss weg“.) Am Horizont taucht der vollautomatische Wahrheitswächter auf, im Dienst einer technokratischen Elite, die „Superspreadern“ von angeblichen Fake News ein für allemal den Garaus machen lässt. Mercola muss klein beigeben Schon jetzt sind die aggressiven Zensur-Kampagnen durchschlagend erfolgreich. Darauf gestützt, forderten zwölf Generalstaatsanwälte in einem Brief vom 24. März 2021 die CEOs von Twitter und Facebook dazu auf, sämtliche Konten Mercolas zu entfernen. Darüber hinaus veröffentlichten zwei dieser Staatsanwälte am 8. April 2021 in der Washington Post einen Beitrag, in dem sie von sozialen Medien verlangen, die vom CCDH identifizierten "Anti-Vaxxer" zu löschen. Die mangelnde Akzeptanz der neuartigen mRNA-Technologie, so behaupten sie, liege daran, dass eine kleine Gruppe von Individuen mit einer Social-Media-Präsenz - Mercola eingeschlossen - die Öffentlichkeit erfolgreich mit Lügen über nicht existierende Impfstoffrisiken in die Irre führe. "Die Lösung ist alles andere als kompliziert. Es ist an der Zeit, dass Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Twitter-CEO Jack Dorsey diesen giftigen Wasserhahn zudrehen und die kleine Handvoll Individuen, die diese betrügerischen Fehlinformationen verbreiten, komplett entfernen", schreiben sie. Zunächst weigerte sich Mercola, sich diesen immer heftigeren Angriffen zu beugen. „Ich war bereit, mich vor Gericht zu verteidigen, nachdem ich die Vorwürfe von einigen der besten Anwälte des Landes überprüfen ließ.“ Doch „leider wurden die Drohungen vor kurzem sehr persönlich und spitzten sich bis zu dem Punkt zu, an dem ich viele der Informationen und Recherchen, die ich bisher zur Verfügung gestellt habe, nicht mehr aufrechterhalten konnte. Diese Drohungen sind nicht rechtlicher Natur, und ich habe nur begrenzte Möglichkeiten, mich gegen sie zu verteidigen.“ Und so sah sich Mercola nun gezwungen, sämtliche Artikel über die Vitamine D, C und Zink sowie die meisten Beiträge über Covid-19 dauerhaft von seiner Website zu entfernen. Wer sich ein eigenes Urteil darüber bilden will, welch diskussionswürdige, qualitativ hochwertige Informationen somit dem virtuellen Rotstift zum Opfer fallen, liest am besten Mercolas von Experten begutachtete Studie zum Thema „Evidence Regarding Vitamin D and Risk of Covid-19 and Its Severity" vom Oktober 2020. Sie ist kostenlos auf der Website der Fachzeitschrift Nutrients zugänglich. Die Meinungsfreiheit ist tot - jedenfalls in Bezug auf Corona Aber gilt nicht auch für Mercola der Erste Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten? Klipp und klar verbietet er, die Rede- und Pressefreiheit einzuschränken. Von der amerikanischen Öffentlichkeit nahezu unbemerkt, hat der Kongress dieses Grundrecht im Januar 2021 beerdigt – zumindest in Bezug auf Covid-19-Angelegenheiten -, zum ersten Mal in 230 Jahren. Dieser geräuschlose Sabotageakt an der Verfassung hätte kaum trickreicher vonstatten gehen können: Er versteckt sich in einem Gesetzestext von sage und schreibe 2124 Seiten. Vermutlich kein einziger der Senatoren und Abgeordneten, die ihn absegneten, hat ihn vollständig gelesen, geschweige denn bedacht: den Consolidated Appropriations Act. Dieses legislative Ungetüm schließt eine „COVID-19 Verbraucherschutz“-Klausel ein. Sie stattet die Regierung mit der Befugnis aus, jedermann als „Verbrecher“ zu verfolgen, der sich dem offiziellen Corona-Narrativ widersetzt. Das tut er, wenn er „sich an einer unlauteren oder irreführenden Handlung oder Praxis (…) beteiligt, die mit der Behandlung, Heilung, Vorbeugung, Linderung oder Diagnose von COVID-19 oder einer staatlichen Leistung im Zusammenhang mit COVID-19 steht“. Umfassender könnte ein Freibrief für Zensur kaum ausfallen. Er macht es zu einem kriminellen Delikt, unzuverlässige Tests unzuverlässig zu nennen, aufgeblähte Fallzahlen aufgebläht, verfälschte Corona-Sterbestatistiken verfälscht. Er verbietet es, die fragwürdige Sicherheit und Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen zu hinterfragen. Er stellt es unter Strafe, auf bewährte Alternativen zur Vorsorge und Behandlung von Viruserkrankungen hinzuweisen. Er unterdrückt Kritik an Lockdowns, Maskenzwang und sonstigen staatlichen Seuchenschutzmaßnahmen, an der Regierung und ihren Beratern, an Gesundheitsbehörden, an der WHO, an der Pharmaindustrie, an Impffetischisten wie Gates. Wo halten Amerikas oberste Verfassungshüter eigentlich ihren Tiefschlaf? In einer Gemeinschaftsunterkunft mit ihren Amtskollegen aus Karlsruhe, Paris und London? „Wie hätte Hitler 2021 Bücher verbrannt?“ „Wie hätte Hitler 2021 Bücher verbrannt?“, fragt Mercola. Mittels digitaler Löschorgien, keine Frage. Der Corona-Verbraucherschutzparagraph gilt nur „für die Dauer des öffentlichen Gesundheitsnotstands COVID-19“, so heißt es im Consolidated Appropriations Act. Da sich dieser angebliche „Notstand“ durch mühelos manipulierbare, klinisch bedeutungslose Fallzahlen definiert, lässt er sich allerdings beliebig in die Länge ziehen. Darüber hinaus liefert die fatale Klausel eine Blaupause für die Konstruktion künftiger Notlagen. Nach der Pandemie ist schließlich vor der nächsten. Auch die Klimakatastrophe lässt grüßen. Harald Wiesendanger Anmerkungen (1) Bryan Smith: "Dr. Mercola: Visionary or Quack?". Chicago Magazine, 31.1.2012, https://web.archive.org/web/20200307060324/https:/www.chicagomag.com/Chicago-Magazine/February-2012/Dr-Joseph-Mercola-Visionary-or-Quack/. (2) https://www.cspinet.org/; https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2020/08/31/center-for-science-in-the-public-interest.aspx; https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2020/08/17/cspi-organized-attack-against-mercola.aspx?cid_source=dnl&cid_medium=email&cid_content=art1ReadMore&cid=20200817Z1&mid=DM627879&rid=942350251 (3) Nach https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2021/05/26/npr-pharmaceutical-propaganda-disguised-as-journalism.aspx (4) https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2021/02/16/publicis-groupe.aspx?ui=d503235325038e7b4f1f46eb68a48ff02ee0b104fe815572e6d5504e6da7c48e&sd=20200215&cid_source=dnl&cid_medium=email&cid_content=art1ReadMore&cid=20210216&mid=DM806330&rid=1085760469; https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2021/05/26/npr-pharmaceutical-propaganda-disguised-as-journalism.aspx. Siehe Harald Wiesendanger: Das Gesundheitsunwesen – Wie wir es durchschauen, überleben und verwandeln, Schönbrunn 2019, S. 451 f., https://stiftung-auswege-shop.gambiocloud.com/das-gesundheitsunwesen-wie-wir-es-durchschauen-ueberleben-und-verwandeln-printausgabe.html (5) https://www.counterhate.com/our-people; https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2021/04/05/freedom-of-speech-threatened-by-censorship-extremists.aspx?ui=d503235325038e7b4f1f46eb68a48ff02ee0b104fe815572e6d5504e6da7c48e&sd=20200215&cid_source=dnl&cid_medium=email&cid_content=art1ReadMore&cid=20210405&mid=DM849384&rid=1125222488 (6) “The Anti-Vaxx Industry”, Center for Countering Digital Hate, 6.7.2020, https://www.counterhate.co.uk/anti-vaxx-industry (7) “Failure to Act”, Center for Countering Digital Hate, 3.9.2020, https://www.counterhate.co.uk/failure-to-act (8) https://philanthropynewsdigest.org/news/sabin-institute-receives-12-million-from-gates-foundation-to-develop-hookworm-vaccine; https://www.gatesfoundation.org/ideas/media-center/press-releases/2000/05/sabin-vaccine-colloquium; https://www.sabin.org/updates/pressreleases/bill-melinda-gates-foundation-and-sabin-vaccine-institute-partner-improve (9) https://www.sabin.org/updates/pressreleases/amid-covid-19-vaccine-race-sabin-vaccine-institute-and-aspen-institute-release; https://www.sabin.org/updates/resources/meeting-challenge-vaccination-hesitancy (10) https://www.thetimes.co.uk/article/gchq-in-cyberwar-on-anti-vaccine-propaganda-mcjgjhmb2; https://ukdefencejournal.org.uk/gchq-tackling-russian-anti-vaccine-disinformation-report/; https://www.thenationalnews.com/world/uk-wages-cyber-war-against-anti-vaccine-propaganda-spread-by-hostile-states-1.1108527 (11) https://www.infragardnational.org/wp-content/uploads/2019/07/InfraGard_June_2019_Article3.pdf, S. 27 (12) https://www.infragardnational.org/wp-content/uploads/2019/07/InfraGard_June_2019_Article3.pdf, S. 25 Porträtfoto Mercola: By Joseph Mercola - https://www.flickr.com/photos/josephmercola/4339669475/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30659350

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    Über Harald Wiesendanger Noch Anfang 2020 konnte ich mich, nach über 35 Jahren als Wissenschaftsjournalist und Buchautor, in der Rückschau auf ein erfülltes Berufsleben ziemlich entspannt zurücklehnen, zufrieden und dankbar. Die unverdiente Gnade der Geburt zur rechten Zeit hatte mir bis dahin eine Medienwelt beschert, in der ich weitgehend ungehindert publizieren konnte. Das Gespenst der Zensur trieb sein Unwesen weit weg. In Moskau und Minsk, in Peking und Pyöngyang. Aber doch nicht hierzulande. Auch in dieser Hinsicht hat das Plandemie-Jahr 2020 eine Zeitenwende eingeleitet. Mehr denn je in Nachkriegsdeutschland, wie in allen übrigen vermeintlich gefestigten freiheitlich-demokratischen Rechtsstaaten, käme es seither auf eine starke, unabhängige Vierte Gewalt an, die kritische Distanz zu Mächtigen hält, um sie im vermeintlichen Notstand, auch und gerade dann, wirkungsvoll kontrollieren zu helfen – erst recht, wenn Volksvertretungen und Gerichte dabei jämmerlich versagen. Aber auch Journalisten versagen, in einem Ausmaß, das ich bis vor kurzem für völlig ausgeschlossen hielt. „Ich schäme mich. Meines Berufsstands “: So überschrieb ich schon im April 2020 einen entsetzten Facebook-Post, der damals noch 1,2 Millionen Leser erreichte – heute würden ihn Faktenchecker und Schnüffelalgorithmen im Nu löschen, meinen Account blockieren oder gleich dichtmachen. In Leitmedien überwiegen mittlerweile Hofberichterstattung und blindwütiger Alarmismus, expertengläubige Gesinnungsprosa und moralintriefende Volkserziehung. Fast durchweg verzichten sie auf investigative Hintergrundrecherche, leisten Beihilfe zur Panikmache, ignorieren und verschweigen missliebige Fakten, applaudieren zu hanebüchenen Verfassungsbrüchen, reichen manipulierte Statistiken unverdaut weiter. Sie unterdrücken überfällige Debatten, anstatt sie anzustoßen. Die Regierung loben sie, an deren Kritikern betreiben sie unerhörten Rufmord; Andersdenkende werden von ihnen als Spinner, Rechtsradikale, Gewissenlose und Psychopathen ausgegrenzt und verächtlich gemacht, hart an der Grenze zur Volksverhetzung, vereinzelt schon darüber hinaus. Ein Großteil ihrer Machwerke mutet an wie vorproduziert für eine alsbaldige Bewerbung: um einen Platz beim Zentralorgan der coronistischen Einheitspartei oder im Wahrheitsministerium. Es zeugt vom bestürzend raschen, tiefgreifenden Qualitätsverfall der sogenannten Leitmedien, dass man, um noch echten, unabhängigen Journalismus zu erleben, neuerdings besser den Fernseher ausschaltet und seine Zeitung in die grüne Tonne entsorgt. Eher liefern ihn mittlerweile Online-Magazine wie Rubikon, Multipolar und Achgut , oder Blogs von unverdrossenen Einzelkämpfern wie Reitschuster und Tichy, denen bei der fortschreitenden Selbstparalyse der Vierten Gewalt das Herz blutet. Auch meines blutet. Deshalb „Klartext“. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Was mache ich außerdem, was tat ich zuvor? 1956 in Lörrach/Südbaden geboren, studierte ich Philosophie, Psychologie und Soziologe an den Universitäten Basel und Heidelberg. Seit Ende der achtziger Jahre veröffentlichte ich rund 50 Bücher, vorwiegend zu medizinischen und psychologischen Themen, neben über 5000 Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften, Nachrichtendiensten und Internetportalen. Beeindruckt von wissenschaftlichen Studien über das umstrittene Geistige Heilen, wie auch von Begegnungen mit Hunderten von Anwendern und Patienten, rief ich 1994 eine Dachorganisation für Heilerverbände (DGH) ins Leben; bis 1998 leitete ich sie, zog mich dann aber zurück, weil auch Geisteskinder mitunter derart missraten, dass man sie schließlich mit einem Seufzer der Erleichterung zur Adoption freigibt. Ich gab eine Fachzeitschrift für Geistiges Heilen heraus (Der Heiler 1996-1998) und war an der EU-geförderten Fernheilstudie EUHEALS beteiligt (2001-2004). Von 1991 bis 2005 war ich Mitorganisator der „Basler Psi-Tage“, des seinerzeit größten Publikumskongresses für Grenzgebiete der Wissenschaft. 2005 gründete ich die Stiftung „Auswege“ für chronisch Kranke sowie die „Internationale Vermittlungsstelle für Herausragende Heilkundige“ (IVH ), die in der alternativen Gesundheitsszene mit einem aufwändigen Auswahlverfahren die Spreu vom Weizen trennen und die raren Könner herausfiltern will. Die meisten Buchtitel habe ich Medizinthemen gewidmet, zuletzt Corona-Rätsel (2020), Das Gesundheitsunwesen - Wie wir es durchschauen, überleben und verwandeln (2019), die zehnbändige Schriftenreihe Psycholügen (2017), Auswege - Kranken anders helfen (2015) sowie Heilen „Heiler“? Ein Wegweiser für Hilfesuchende (4. Aufl. 2011). In jüngster Zeit beschäftigten mich unter anderem die Expertengläubigkeit der psychologischen Gesellschaft, die unterschätzten Fähigkeiten von Laienhelfern, die Maßstäbe für Normalität und psychische Störung. Auf eine menschlichere Psychiatrie , wie auch auf eine neue Impfpolitik , drängt meine Stiftung in Petitionen an die Bundesregierung. Vor allem befasse ich mich seit über einem Jahrzehnt mit den gesundheitspolitischen und ökonomischen Hintergründen unseres kranken Gesundheitswesens – eines regelrechten Tummelplatzes organisierter Kriminalität, der es Ärzten immer schwerer macht, kompromisslos ihren Hippokratischen Eid zu befolgen. Die Chancenlosigkeit ganzheitlicher Behandlungsansätze in der profitorientierten westlichen Schulmedizin, die schier unerschöpflichen Propaganda- und Schmiermittel von Big Pharma, Big Food und Big Tech, ihre Lobbymacht erschütterten mich. Im Rückblick auf ein Vierteljahrhundert, in dem ich über das verkannte Potential von alternativen Heilweisen journalistisch aufzuklären versuchte, muss ich inzwischen einräumen: Ich war zu blauäugig. Egal, wie viele vorbildlich durchgeführte Studien zu Außenseiterverfahren man zitiert; egal, wie viele Patienten man präsentiert, denen eine solche Behandlung offenkundig nützte; egal, wie viele Ärzte unerwartet erfreuliche Heilungsverläufe bestätigen; egal, mit welch geringen Kosten und wenig bis keinen Nebenwirkungen alternative Ansätze verbunden sind; egal, wie zuverlässig sie Menschen vor Krankheit bewahren – Heilkunst, die sich nicht industriell vermarkten lässt, aber Geschäfte gewisser Industrien stört, bleibt im Abseits. Sie wird belächelt, verhöhnt, bekämpft, ebenso wie jeder, der sie praktiziert oder auch nur publik macht – absurderweise umso aggressiver, je mehr Menschen sie gut tut. Denn an Gesunden gibt es nichts zu verdienen. Meine Stiftung Auswege trägt im Namen ihr Programm: Chronisch Kranken versucht sie therapeutische Auswege in unkonventioneller, ganzheitlicher Medizin zu eröffnen – und vorbeugen zu helfen, damit sie erst gar nicht zu Patienten werden. Mit „Auswege“ will ich etwas von meinem unbegreiflichen Glück zurückgeben: selber drei gesunde Kinder zu haben. Die neue Normalität, die ihnen blüht, falls die Drahtzieher dieser unsäglichen Plandemie ihre „Reset“-Visionen umsetzen können, wünsche ich allenfalls meinem ärgsten Feind – aber gewiss nicht all jenen geliebten Menschen, die ich demnächst, ob nun mit, wegen oder ohne Covid-19, in einer drohenden zutiefst inhumanen Zukunft alleine lassen muss. „Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“ George Orwell Eine Auswahl meiner Bücher GesundheitsUNwesen AUSWEGE - Kranken anders helfen Corona-Rätsel Unheilkunde - Die 12 Märchen der Psychiatrie Teufelszeug Psycholügen Seelentief - Ein Fall für Profis? Heilen "Heiler"? Geistheiler - Der Ratgeber Show More Psychofalle Das Märchen von der Psycho-Seuche Stochern im Nebel Küchenpsychologie Selbstvergessen Was nun? Heilzauber oder was? 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