• Dr. Harald Wiesendanger

„Wie viel weißt Du wirklich?“ - Eine Ungeimpfte schreibt einer verlorenen Freundin

„Liebe Ex-Freundin! Du hast mir vor Augen geführt, wie tödlich SARS-CoV-2 sein kann – zumindest für unser Verhältnis. So viele Jahre lang haben wir einander gemocht, respektiert, vertraut. Wir schienen unzertrennlich. Doch nun hast Du mir wutentbrannt die Freundschaft aufgekündigt. Weil ich mich nicht impfen lasse, im Gegensatz zu Dir. „Bloß ein Pieks, oder höchstens zwei, und du hättest den vollen Impfschutz, auch zur Sicherheit deiner Mitmenschen“, sagst Du. Stattdessen gefährde ich andere, so wirfst Du mir vor. Und beschimpfst mich als Covidiotin, als Verschwörungstheoretikerin. Ich sei verantwortungslos, unsolidarisch, dumm.

Dumm finde ich, unsere Beziehung wegzuwerfen, ohne dass Du mich erklären lässt, warum ich mich anders entschieden habe als Du."



"Alles andere als dumm finde ich hingegen Dich. Im Gegenteil, Du bist eine hochintelligente Frau, mit Abitur und Hochschulabschluss. Deinen Scharfsinn habe ich stets bewundert.


Von einem Dummkopf unterscheidet sich jemand wie Du unter anderem darin, dass Du kein Risiko eingehst, das den voraussichtlichen Nutzen bei weitem überwiegt. Bestimmt verfährst Du nach diesem Grundsatz, wenn es beispielsweise um Dein Erspartes geht: Solltest Du an der Börse spekulieren? Eine bestimmte Immobilie erwerben? Bei einer Lotterie mitmachen, oder bei Glücksspielen im Casino? Wäre solche Vorsicht nicht erst recht angebracht, wenn nicht nur Dein Geld auf dem Spiel steht, sondern Deine Gesundheit, Dein Leben? Und nicht zuletzt das Wohlergehen und die Zukunft Deiner Kinder, die Du ebenfalls so schnell wie möglich impfen lassen willst?


Damit Du Nutzen und Risiken eines medizinischen Eingriffs gegeneinander abwägen kannst, schreibt der Gesetzgeber vor, dass Du zuvor aufgeklärt werden musst. Nicht bloß teilweise, sondern vollständig. Nur dann kannst Du „informiert zustimmen“. Ohne ein solches Einverständnis wäre die Injektion eine strafbare Körperverletzung.


Hat eine solche Aufklärung bei Dir stattgefunden?


Wenn ja, hätte sie bestimmt länger als ein paar Minuten dauern müssen, gefolgt vom Angebot einer Bedenkzeit. Denn sie wäre zumindest auf folgende Fragen eingegangen:


1. Wie gefährlich ist diese Corona-Pandemie wirklich, auch im Vergleich zur saisonalen Grippe?

2. Wie hoch ist Dein persönliches Risiko, abhängig unter anderem von Deinem Alter und Deiner körperlichen Verfassung? Schließlich bist Du keine mehrfach vorerkrankte, immungeschwächte Greisin im Pflegeheim, sondern eine ziemlich fitte Frau in den besten Jahren.

3. Gibt es Alternativen zur Impfung, mit denen Du Dich schützen könntest?

4. Bist Du womöglich schon geschützt?

5. Was bedeutet es, dass der Impfstoff noch gar nicht regulär zugelassen ist?

6. Was weiß man bisher darüber, wie wirksam er tatsächlich ist? Wie groß ist die Gefahr, dass sich ein Geimpfter trotzdem infiziert, andere ansteckt, schwer an Covid-19 erkrankt, daran stirbt?

7. Welcher Art ist der Impfstoff? Was ist alles drin im Serum?

8. Wie lange hält der Impfschutz an?

9. Wie häufig, wie schwer sind Nebenwirkungen?

10. Und nicht zuletzt: Wie vertrauenswürdig sind die Hersteller, auf deren Daten sich Zulassungsbehörden, Regierungen und Medien verlassen?


Liebste Ex-Freundin, ich bezweifle, dass Du auch nur in einem einzigen Punkt wahrheitsgemäß und umfassend aufgeklärt worden bist, ehe Du Dir die Spritze in den Arm stecken ließt.


Oder meinst Du, eine solche Aufklärung sei überflüssig gewesen, weil Du die richtigen Antworten eh schon kennst?


Aber woher?


Ich bezweifle nicht, dass Du Dich über Corona von Anfang eingehend informiert hast, im Fernsehen, in der Presse, im Internet. Und aus alledem, was Du dort fandest, hast Du völlig logische Schlüsse gezogen.


Bloß eines hast Du dabei nicht bedacht: Deine Wissensquellen könnten vergiftet sein. Du vertraust ihnen, zumal sie einander gegenseitig bestätigen: der Sprecher der Nachrichtensendung, der Chefredakteur der Tageszeitung, die geladenen Gäste der TV-Talkshow, Dein bevorzugtes Online-Newsportal. Du rechnest nicht damit, dass sie Dir womöglich systematisch vorenthalten, was Du wissen müsstest, um wirklich informiert urteilen und entscheiden zu können.


Aus der Geschichte wissen wir beide: Mit Massenpropaganda und Zensur ein ganzes Volk zu täuschen, ist möglich – einschließlich Journalisten, Abgeordneten, Richtern, Behördenleitern, Polizisten, Lehrern, Arbeitgebern.


Dass sich diese Geschichte gerade jetzt wiederholen könnte, scheint Dir jedoch unvorstellbar.


Mir nicht. Jede Krise hat Gewinner, das war immer schon so, selbst in Weltkriegen. An einer Pandemie lassen sich Hunderte Milliarden Euro verdienen. Es gibt Manager und Investoren, die dafür über Leichen gehen. Eine Pandemie eröffnet großartige Chancen für mehr soziale Kontrolle – totalitäre Regimes ergreifen sie, andere sind in Versuchung, sich solchen anzunähern.


Umzudenken begann ich, sobald ich anfing, aus Informationsquellen zu schöpfen, die mir Mainstream-Medien vorenthalten. Worauf ich dabei gestoßen bin, stelle ich Dir gerne in einem längeren Brief zusammen – vorausgesetzt, unsere Beziehung ist Dir noch so viel wert, dass Du Dir die Zeit dafür nehmen magst.


Gib mir bitte kurz Bescheid.


Ich grüße Dich, ebenso herzlich wie weiterhin maskenfrei, ungeimpft und voller Hoffnung auf mehr warmes Licht in dieser finsteren Zeit, die mich frieren lässt. Dich etwa nicht?“

Anmerkung der Redaktion: Wird die Ex-Freundin das Angebot der Impfskeptikerin annehmen? Welche Argumente wird die vermeintliche Covidiotin dann vortragen? Falls sich der Briefwechsel fortsetzt, wird KLARTEXT ihn umgehend veröffentlichen.


(Harald Wiesendanger)

5,705 Ansichten9 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Pekings Eigentor

Knoten im Kopf