USA sind RAUS aus der WHO
- Dr. Harald Wiesendanger

- vor 4 Tagen
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Aktualisiert: vor 57 Minuten
Ein historischer Moment: Die Vereinigten Staaten haben die Weltgesundheitsorganisation offiziell verlassen – mit stichhaltigen Begründungen, die dringendst auch hierzulande offen diskutiert werden sollten, ehe der nächste Pandemie-Alarm losbricht.

Am 20. Januar 2026 erließ das Weiße Haus eine Präsidialverordnung, die deutsche Mainstream-Medien teils verstecken, teils zerreißen: Die Vereinigten Staaten treten offiziell aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus. Nach Ablauf der vorgeschriebenen einjährigen Kündigungsfrist ist der Rückzug am 22. Januar rechtskräftig geworden.
Die Anordnung stoppt jeglichen weiteren Geldfluss zur WHO – auf durchschnittlich 111 Millionen Dollar hatten sich die jährlichen Pflichtbeiträge belaufen; sie zieht alles Personal aus dem WHO-Hauptsitz und WHO-Büros, aus Ausschüssen, Führungsgremien, Leitungsstrukturen und technischen Arbeitsgruppen ab; sie stellt Hunderte von US-Engagements ein; sie beendet die Verhandlungen über das „Pandemieabkommen“ und die Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR). Zugleich weist die Präsidialverordnung an, zu alternativen Gesundheitspartnerschaften überzugehen, welche auf Transparenz, Rechenschaftspflicht und nationaler Souveränität beruhen.
Die Gründe des Austritts erläutert das US-Gesundheitsministerium in einem Online- Informationsblatt: „Diese Entscheidung wurde durch die gravierenden Versäumnisse der WHO bei der Bewältigung der COVID-19-Pandemie, die ihren Ursprung in Wuhan, China, hatte, ihre anhaltende Weigerung, notwendige Reformen durchzuführen, sowie ihren Mangel an Rechenschaftspflicht, Transparenz und Unabhängigkeit motiviert.” Dass China, Big Pharma und milliardenschwere Stiftungen die WHO instrumentalisieren, spielt ebenfalls mit.
Die Reaktion aus Genf folgte prompt: Schon einen Tag später gab die WHO eine offizielle Erklärung ab, in der sie mit Gewissheit behauptete, künftige Pandemien seien unvermeidlich. Bezeichnend: Während immer mehr Mitgliedsstaaten dazu übergehen – oder zumindest erwägen -, ihre Autorität in Gesundheitsfragen zurückzugewinnen und sich aus zentralisierten, undurchsichtigen Kontrollstrukturen zurückziehen, bekräftigt das alte System reflexartig durch bewährte Panikmache, dass es sich für unverzichtbar hält.
Anstatt den Denkanstoß aus Washington aufzugreifen, beeilen sich hierzulande Volksvertreter und Medienschaffende, über ihn empört den Kopf zu schütteln – so als zeige sich hier eine von vielen Idiotien unter der Präsidentschaft eines unberechenbaren Irren. “Es gibt nur Verlierer”, beklagt der Nachrichtensender n-tv. Der US-Rückzug sei ein „schwerer Schlag“ für die internationale Bewältigung globaler Gesundheitskrisen, befand der berüchtigte Krisenbewältiger Karl Lauterbach. Dies “gefährdet Hunderttausende Menschen, insbesondere sehr viele Kinder“ – so als sei die weltweite, nebenwirkungsreiche Corona-Spritzenkampagne unter WHO-Regie ungefährlich gewesen. Beförderte sie nicht eher Hunderttausende in die Invalidität oder ins Grab?
Mit dem Aufbruch zu einer effektiveren, glaubwürdigeren Weltgesundheitspolitik, frei von Profitinteressen und Korruption, könnte es allerdings 2029 schon wieder vorbei sein: Falls Trump dann das Weiße Haus für einen gewählten Kandidaten der Demokratischen Partei räumen muss, dürften Verhältnisse wiederkehren, wie sie unter Bidens Präsidentschaft bestanden. Dann wird Amerika schnurstracks unters WHO-Dach zurückwollen. Jede Wette, dass die nächste Pandemie sich bis dahin Zeit lässt.










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