Der Mensch braucht Licht wie Wasser und Essen, und zwar das ganze Spektrum von Ultraviolett bis Infrarot. Trotzdem haust er hinter Glas und unter Leuchtdioden, bei einem Bruchteil der Dosis, die unsere Vorfahren unter freiem Himmel abbekamen. Große Studien beziffern den Preis: mehr Krankheiten, verlorene Lebensjahre. Dabei wusste die Medizin einmal sehr genau, wie hervorragend Licht heilt. Warum will sie davon nichts mehr wissen? Herr Lux ist frei erfunden, sein Alltag keine
130 Jahre lang spendete sie ein Licht, das der Sonne und dem Feuer näher kam als alles, was nach ihr künstlich leuchtete. Dann erklärte Brüssel die Glühbirne zur Klimasünderin und verbannte sie ab 2009 aus den Regalen; die USA folgten 2022. Unterm Strich spart ein Haushalt dadurch knapp sieben Cent pro Tag. Eingehandelt hat er sich unterschätzte gesundheitliche Probleme. Also weg mit dem Verbot? Zumindest der US-Senat debattiert jetzt darüber. Nennen wir ihn Erwin. Ende Augus