Weniger als sechs Prozent aller schulmedizinischen Maßnahmen beruhen auf einigermaßen gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen; nur bei jeder dritten sind Nebenwirkungen hinlänglich bekannt. Diese blamablen Quoten ergeben sich aus einer gründlichen Auswertung von über 1000 Forschungsreviews. Dass „alternativer“ Medizin nicht zu trauen sei, weil es ihr an „Evidenz“ mangle, erweist sich insofern als Steinwurf aus dem Glashaus. Wenn er Petrus wäre, so würde er nur zwei Arten