Jodsalz sollte das Problem erledigen. Doch weltweit nehmen 1,9 Milliarden Menschen zuwenig Jod auf, in Deutschland fast jeder dritte Erwachsene. Das schwächt Schilddrüse und Fruchtbarkeit, bei Ungeborenen kann es die Hirnentwicklung stören. Helfen könnte ausgerechnet der Seetang, der hierzulande meist als Sushi-Hülle endet: Er liefert Jod, obendrein Eisen, Eiweiß und sogar Vitamin B12. Dafür braucht es keinen Acker. Nur sollte man zur richtigen Sorte greifen. Sonst kippt der