
Hintergrund-Journalismus statt Hofberichterstattung.
Unabhängig. Unbequem. Unbestechlich.


Dr. Harald Wiesendanger
19. Okt. 2026
Lob des Absurden
Eine besonders merkwürdige, beklemmende Art von Erfahrung konfrontiert uns ab und zu unvermittelt mit einer grundlegenden Wahrheit, die noch so ausgiebiges Grübeln nicht aus der Welt schafft. Sie kann zutiefst erschüttern und depressiv machen, manche treibt sie in den Suizid. An ihr scheitern Philosophen seit Jahrhunderten. Denn sie öffnet uns die...
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Dr. Harald Wiesendanger
3. Juni 2015
„Vollkommenes Wohlergehen“
Ärzte interessiert der Befund, Patienten geht es nicht minder um ihr Befinden. Symptom- und organfixiert versäumt es die Schulmedizin, die subjektiven Aspekte von Krankheit wahr- und ernstzunehmen. Gesundwerden bedeutet mehr, als Symptome loszuwerden.
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Dr. Harald Wiesendanger
30. Mai 2015
Nur Geduld!
Wenn Symptome während eines Therapiecamps meiner Stiftung Auswege fortbestehen, bis zum letzten Tag - war die Teilnahme dann umsonst? Viele Patientengeschichten zeigen, dass sich Geduld auszahlt.
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Dr. Harald Wiesendanger
19. Mai 2015
Auf der Suche nach Sinn
Schwere Krankheiten oder Behinderungen werfen Sinnfragen auf - bei den Betroffenen ebenso wie bei ihren Angehörigen. Ärzte schweigen darüber. Hat meine Stiftung AUSWEGE Antworten? Wie helfen wir Patienten, die am Wozu ihres Leidens verzweifeln?
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Dr. Harald Wiesendanger
8. Mai 2015
Fleddas Baby – Eine Zeitreise in eine nachmenschliche Zukunft
Wie einst die Dinosaurier, so könnte irgendwann Homo sapiens aussterben. Angenommen, in ferner Zukunft herrschen hochentwickelte Fledermäuse über die Erde: Ein Neugeborenes, das in unseren Augen ein völlig normales Baby ist, würden sie als hochgradig behindert ansehen. Dies wird uns bei einer Zeitreise klar, die uns i...
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Dr. Harald Wiesendanger
5. Mai 2015
Papa fehlt – Wenn familiäres Unheil auf Blase und Bauch drückt
Wie kann ein Zwölfjähriger im Schlaf immer noch ins Bett pinkeln, Nacht für Nacht? So war es bei Christoph (Pseudonym), als er im August 2010 zum 4. Therapiecamp meiner Stiftung Auswege ins Kleinwalsertal nahe Oberstdorf kam, begleitet von seiner 50-jährigen Mutter, einer kaufmännischen Angestellten aus Hessen. „Nachts...
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Dr. Harald Wiesendanger
4. Mai 2015
„Rein somatisch ist gar nichts“
An Grenzen stößt die Schulmedizin, solange sie Patienten als Körper ohne Seelen betrachtet und behandelt: als biochemische Maschinen, die es zu reparieren gilt. Die Psychosomatik fristet in ihr das Schattendasein eines randständigen Fachgebiets.
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Dr. Harald Wiesendanger
15. Apr. 2015
Wie „wissenschaftlich“ muss Medizin sein?
Unkonventionelle Heilweisen werden von Skeptikern als „unwissenschaftlich“ verunglimpft. Statt sich davon verunsichern zu lassen, sollten Patienten pragmatisch abwägen: Nützt die Therapie?
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Dr. Harald Wiesendanger
14. Apr. 2015
Von wegen „alternativ“ - Die AUSWEGE-Medizin in 12 Stichworten
Welche Art von Medizin erleben Hilfesuchende in den Therapiecamps meiner Stiftung Auswege? Wer auf ein paar Dutzend Zeilen komprimieren muss, wofür er eigentlich ein ganzes Buch bräuchte, behilft sich am besten mit Stichworten.
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Dr. Harald Wiesendanger
11. Apr. 2015
Wenn das Ich zum Rätsel wird
Zu sich selbst finden: wie und wo? Wie fördert meine Stiftung Auswege Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung? Wie unterstützt sie Patienten bei ihrer Suche nach ihrer Identität? Ist die akademische Philosophie dabei eine Hilfe?
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Dr. Harald Wiesendanger
6. Apr. 2015
„Muss ich daran glauben?“ – Das unsägliche Placebo-Argument
Helfen die Therapiecamps meiner Stiftung Auswege bloß dem, der an die Wirksamkeit der angebotenen Behandlungen glaubt? Werden Patienten dort mit Pseudomedizin hinters Licht geführt? Fallen sie auf Placebos herein? Gebetsmühlenhaft führen Skeptiker gegen unkonventionelle Heilweisen das „Placebo-Argument“ an – und liegen...
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Dr. Harald Wiesendanger
29. März 2015
Damit die „andere“ Medizin nützt – 25 Goldene Regeln für Hilfesuchende
Wenn Patienten mit der sogenannten Alternativmedizin – dem Herzensanliegen meiner Stiftung Auswege - schlechte Erfahrungen machen, so deshalb, weil sie mehrere Regeln missachten, die ich ihnen dringend ans Herz lege.
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Dr. Harald Wiesendanger
14. März 2015
Unfassbar glücklich - Was schwerstbehinderte Kinder ihren Eltern geben
Ein behindertes Kind zur Welt bringen? Damit verbundene Belastungen, Sorgen und Ängste aushalten? Soziale Ausgrenzung ertragen? 94 Prozent aller schwangeren Frauen, bei deren Ungeborenem eine Trisomie 21, das Down-Syndrom festgestellt wird, entscheiden sich für eine Abtreibung. Dabei entgeht ihnen offenbar nicht nur eine...
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