• Dr. Harald Wiesendanger

Versehen oder Absicht? Nano-Zusätze in Impfstoffen entdeckt

Impfskandal Nr. 1001: In allen 44 untersuchten Impfstoffen haben italienische Wissenschaftler Mikro- und Nano­teilchen entdeckt, überwiegend aus Schwer­metallen. Kam es versehentlich zu den Verun­reinigungen? Oder erfolgten sie vorsätzlich? Wozu?



Dass Impfungen Schaden anrichten können, ist unbestreitbar. Auf der Suche nach Ursachen, die bisher womöglich übersehen wurden, unterzog ein Team um die Toxikologin Antonietta Gatti von der Universität Modena 44 gängige Impfstoffe einer aufwändigen, neuartigen Qualitäts­kontrolle. (1) Jeweils 20 Mikroliter Vakzin untersuchte es mit Hilfe eines Rastertunnelmikroskops. Dessen Auflösungsvermögen reichte bis zu 0,5 Nanometern, also unter ein Millionstel Millimeter – genug, um sogar Objekte aufzuspüren, die nur wenige Atome groß sind. Darüber hinaus setzten sie die sogenannte „Energiedispersive Röntgenspektroskopie“ (EDS) ein: eine Messmethode zur Materialanalyse, bei der Röntgenstrahlen die Atome in der Probe anregen; diese Atome senden dann ihrerseits eine charakteristische Röntgenstrahlung aus, die Aufschluss darüber gibt, aus welchen chemischen Elementen sich die Probe zusammensetzt.


Was die Forscher dabei entdeckten, verblüffte sie: Ausnahmslos jeder Impfstoff war mit winzigen anorganischen Fremdkörpern kontaminiert, kleiner als 100 Nanometer, einzeln oder zusammengeballt – Partikel, die „in Impfstoffen nichts zu suchen haben und von keinem Hersteller als Inhaltsstoffe angegeben werden. Ihr Vorkommen ist vorerst unerklär­lich“, wie es im Forschungsbericht heißt. Die Teilchen bestehen nicht nur aus Aluminium – einem schon bekannten, zurecht berüchtigten „Wirkverstär­ker“ (Adjuvans) -, sondern auch aus Silizium, Magnesium, Titan, Chrom, Mangan, Eisen, Calciumtitanat (CaTiO3) und Kupfer: allesamt Stoffe, die weder biolo­gisch abbaubar noch biokompatibel sind: Sie schaden Lebewesen und machen krank. Diese Gefahrenquelle ist „persistent“; sie endet nie, ehe stirbt, wer sie in sich trägt.



Nach Injektion löst ein Großteil der Partikel im Körper eine „Nano-Bio-Interaktion“ aus: Sie verbinden sich mit einer organischen Komponente – der sog. „Protein-Corona-Effekt“ -, manche sind vollständig von Gewebe umgeben. Damit regen sie das Immunsystem zu zwecklosen, überschießenden Reaktionen an: Ebenso hyperaktiv wie erfolglos versucht es, die Eindringlinge zu bekämpfen.


Bis zu mehreren tausend Mikro- und Nano-Partikel pro 20 Milliliter Impfstoff fand die Forschungsgruppe:



Spitzenreiter war Varilrix, ein Vakzin gegen Windpocken: 20 Mikroliter davon enthalten über 2700 Mikro- und Nanopartikel – aus Ferriozinc (FeZn-Legierung), Ferrosilicium (FeSi), Aluminium-Silizium-Eisen (AlFeSi), Silizium-Aluiminium-Titan-Eisen (SiAlTiFe), Magnesium-Silizium (MgSi), Titan, Zirconium (Zr) und Wismut (Bi). Wie viel davon bekommt ein geimpftes Baby ab? Eine Impfdosis Varilrix enthält 0,5 Milliliter (ml). Ein Milliliter entspricht 1000 Mikrolitern. Mit einer einzigen Varilrix-Impfung werden einem Säugling ab 9 Monaten demnach 2700 x 500 = 1,35 Millionen Nano-/Mikropartikel injiziert.


Wie schlimm ist das? Was geschieht mit solchen Fremdkörpern, nachdem sie injiziert wurden?


- An der Einstichstelle können sie zu Schwellungen und Granulomen führen, knötchenförmigen Gewebeneubildungen.

- Über die Blutbahn werden sie im ganzen Körper verteilt – „wohin, zu welchen Organen, kann niemand voraussagen“ (Gatti).

- Sie überwinden alle physiologischen Barrieren, u.a. die Blut-Hirn-Schranke.

- Sie reichern sich in allen Geweben und Organen an: Lymphknoten, Lungen, Magen, Darm, Nieren, Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Fortpflanzungsorgane, Knochenmark, Gehirn.

- Sie setzen sich auf Zellmembranen ab, blockieren dort den Zellstoffwechsel.

- In die Zellen eingedrungen, schädigen sie Mitochondrien, den Zellkern, die DNS. Gendefekte, Krebs, Zelltod drohen.

- Agglomerate von Nanopartikeln schwächen die Immunabwehr, u.a. indem sie die Phagozyten („Fresszellen“) überlasten.

- Sie sorgen für die vermehrte Produktion von freien Radikalen, dadurch für anhaltenden oxidativen Stress, der zu chronischen Entzündungen führt.

- Aufgrund ihrer hohen chemischen Reaktionsfreude behindern sie Enzyme, Hormone und andere Proteine in ihrer Funktion.

- Sie gehen Verbindungen mit anderen Toxinen ein, was sie noch gefährlicher macht.


Der Organismus kann die anorganischen Fremdkörper weder zersetzen noch ausscheiden.



Manche Effekte kommen sofort zum Vorschein – Entzündungen etwa. Andere hingegen, so gibt das Forscherteam zu bedenken, könnten erst mit erheblicher Verzögerung klinisch auffällig werden.


Antonietta Gattis alarmierende Befunde, wie auch ihre naheliegenden Schlüsse und besorgten Warnungen, haben Gewicht, denn im Forschungsbetrieb ist sie kein Irgendwer. Als „ausgewählte Expertin“ berät sie die Ernährungs- und Landwirtschafts­organisation (FAO) der Vereinten Nationen, als Mitwirkende im „NANOTOX“-Forschungsverbund die Europäische Kommission. Ihr Buch Nanopathology: the health impact of nanoparticles (2008) gilt als Standardwerk. Für Italiens „Nationalen Forschungsrat“ leitet sie ein Labor für Nanodiagnostik.

Wie geraten die toxischen Fremdkörper in die Impfstoffe? „Wir gehen davon aus, dass es zu dieser Kontamination unabsichtlich kommt“, erklärt Gatti. „Sie könnte von verschmutzten Komponenten des industriellen Herstellungsprozesses herrühren, zum Beispiel beim Filtrieren, was die Hersteller bisher nicht überprüft haben und deshalb auch nicht entdecken konnten.“ Um das Problem zu beheben, bedürfe es folglich „einer eingehenden Inspektion der Arbeitsplätze und der vollständigen Kenntnis des Produktionsprozesses“.


Derart vorsichtig zu schlussfolgern, bewahrte die Professorin nicht vor drastischen Folgen. Am 23. Februar 2018 drang die Polizei in ihre Wohnung ein, kurz darauf auch in ihr Forschungslabor. Bei den Hausdurchsuchungen wurden Computer und Unterlagen mit sämtlichen wissenschaftlichen Daten über ihre Impfstoff­forschung beschlagnahmt. (ihr Kollege Stefano Montanari berichtete darüber bei Face­book, s.u.) Spätestens jetzt musste ihr klar geworden sein, wie hochbrisant ihre Entdeckung war – und dass nun ihre weitere akademische Laufbahn, ihre berufliche Existenz auf dem Spiel stand. Der Warnschuss wirkte offenbar nachhaltig: Wer heute nach Antonietta Gatti recherchiert, stellt fest, dass die Dame ihre herausgehobenen Positionen im Wissenschaftsbetrieb behielt – vom heißen Eisen „Nano-Vakzine“ aber tunlichst die Finger lässt.



Dieser Eklat nährt den Verdacht, dass Gatti eher versehentlich einen ungeheuerlichen Skandal aufdeckte, den Vakzinhersteller und Behörden unter Verschluss halten wollten: das vorsätzliche Beimengen von Nanopartikeln in Impfstoffe, ohne Hinweise in Beipackzetteln und Fachinformationen, ohne Aufklärung von impfenden Ärzten.

Ob nun Versehen oder Absicht: Überaus nützlich wären die Nano-Zugaben auf jeden Fall, zumindest für die Hersteller. Die Pharmaindustrie lebt von chronischer Krankheit, nur so funktioniert ihr Geschäftsmodell. Toxische Nanozusätze wären daher, aus betriebswirtschaftlicher Sicht, fürwahr eine glänzende Idee.


Welche in Deutschland zugelassenen Impfstoffe sind davon betroffen? Mehrere Anfragen danach ließ die zuständige Aufsichtsbehörde, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI), unbeantwortet. Auf ihren Internetseiten beschränkt sich das PEI auf spärliche Angaben zu Influenzaimpfstoffen. (2) In der Tat, so räumt das PEI ein, enthalten Grippevakzine „Wirkverstärker“ (Adjuvantien), von denen „einige Komponenten (…) im Größenbereich von Nanometern liegen“. Hierbei handle es sich aber „nicht um technologisch gezielt hergestellte Nanopartikel, insbesondere nicht um Materialien aus Metallen oder Kunststoffen“. Vielmehr enthalten die Wirkverstärker „Polysorbat, hergestellt aus pflanzlichen Ausgangsstoffen, und andere in der Natur vorkommende Stoffe wie (…) Squalen“. Alle Stoffe seien „biologisch abbaubar“.


Wie kann eine Aufsichtsbehörde beunruhigende Forschungsergebnisse derart schamlos ausklammern?


- Als organische Verbindung wird Squalen – eine farblose, ölige, nahezu wasserunlösliche Flüssigkeit - von allen höheren Lebewesen produziert; es kommt in Hautfetten und im Blut vor, wie auch in den Myelinhüllen, welche die Nervenzellen schützend umgeben. Es „natürlich“ zu nennen, ist insoweit korrekt. Synthetisches Squalen hingegen löst bei Ratten und Mäusen Autoimmunerkrankungen wie Arthritis und Lupus erythematodes aus. (3)


- Das gelbliche, geruchlose Polysorbat 80 taucht in Industrieölen, Reinigungs- und Waschmitteln auf, aber auch in Speisen; es hilft, nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten wie Öl und Wasser zu einem fein verteilten Gemisch, der sogenannten Emulsion, zu vermengen und zu festigen. Als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 433 ist es EU-weit zugelassen. In der Arzneimittelherstellung dient es als Lösungsvermittler, Emulgator und Konservierungsstoff. Wie die Zeitschrift Nature 2015 berichtete, treten bei Mäusen Störungen der Darmflora, Darmentzündungen und Gewichtszunahme auf, wenn ihrem Trinkwasser 12 Wochen lang ein einprozentiger Anteil von Polysorbat 80 beigemengt wird; die schützende Schleimschicht des Darms schrumpft um zwei Drittel. (4) Mediziner der Georgia State University in Atlanta entdeckten 2016, dass sich bei Mäusen nach Polysorbat 80-Gaben, weil sie eine chronische Östrogen-Stimulation auslösen, Tumore häuften. (5) Bei Ratten beschleunigt Polysorbat 80 die Geschlechtsreife, zugleich verringert es das Gewicht der Gebärmutter und Eierstöcke, lässt Follikel verkümmern. Kurzum: Die Chemikalie kann die Fortpflanzungsfähigkeit völlig versiegen lassen. Warum wohl wurde bereits ein Infertilitätsimpfstoff, der Polysorbat und Squalen enthält, zum Patent angemeldet? Bei etlichen jungen Mädchen, die mit dem Polysorbat-80-haltigen Gardasil gegen Gebärmutterhalskrebs geimpft wurden, beobachteten Frauenärzte anschließend ein Eierstockversagen.


In Wahrheit wird schon seit den Nullerjahren an Nano-Vakzinen geforscht. Dabei geht es unter anderem um Impfstoffe, die nicht mehr injiziert werden, sondern sich oberflächlich auftragen lassen. An Nanopartikel gebundene Wirkstoffe sollen in den Haarfollikeln freigesetzt, durch Körperschweiß aktiviert und an die Haut abgegeben werden. (6) Damit, so warnen Kritiker, würden verdeckte Massenimpfungen möglich: etwa mittels eines feinen Sprühnebels, welcher jeden einhüllt, der eine Sicherheitskontrolle an einem Flughafen, einem Krankenhaus, einem Alten- und Pflegeheim, einer Schule passiert. Könnte derselbe überfürsorgliche Staat, der am Grundgesetz vorbei einen Masernimpfzwang beschloss und sich nach ausgerufener „Corona-Krise“ im Nu über Freiheitsrechte hinwegsetzte, nicht durchaus auf solche Ideen kommen?

(Harald Wiesendanger)


P.S.: Dies ist die überarbeitete Fassung eines Artikels, der erstmals im Oktober 2020 erschien.


Anmerkungen (1) Antonietta Gatti (Nationaler Forschungsrat, San Vito, Italien) u.a.: „New Quality-Control Investigations on Vaccines: Micro- and Nanocontamination“, International Journal of Vaccines 4 (1) 2017, DOI: 10.15406/ijvv.2017.04.00072, http://medcraveonline.com/IJVV/IJVV-04-00072.pdf (2) https://www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlichungen-arzneimittel/sicherheitsinformationen-human/archiv-infos-influenza-pandemie-2009-2010/sicherheit-25-09-2009-nanopartikel.html, abgerufen am 12.3.2020.

(3) B.C. Carlson u.a.: „The Endogenous Adjuvant Squalene Can Induce a Chronic T-Cell-Mediated Arthritis in Rats“, American Journal of Pathology 156 (6) 2000, S. 2057–2065, PMID 10854227; M. Satoh u.a.: „Induction of lupus autoantibodies by adjuvants“, Journal of Autoimmunity 21 (1) 2003, S. 1–9, PMID 12892730.

(4) Benoit Chassaing u.a.: „ Dietary emulsifiers impact the mouse gut microbiota promoting colitis and metabolic syndrome“, Nature 519, 5. März 2015, S. 92–96, doi:10.1038/nature14232.

(5) Lars Fischer: „Emulgatoren fördern Darmkrebs“, spektrum.de, 7. November 2016, www.spektrum.de/news/emulgatoren-foerdern-darmkrebs/1428857.

(6) Siehe Ärzte Zeitung: „Mit Nanopartikeln: Impfen ohne Injektion“, 28.5.2019, https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Impfen-ohne-Injektion-254358.html; https://www.nanopartikel.info/nanoinfo/koerperbarrieren/2002-nanopartikel-und-die-haut.

Titelbild: Gerd Altmann/Pixabay

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